Sie waren zu aggressiv: Briten schlachten Hitlers «Nazi-Kühe»

Weil sie ihrem Besitzer zu aggressiv waren, mussten in England mehrere sogenannte Nazi-Kühe sterben. Einem Medienbericht zufolge hätten sie «jeden getötet». Jetzt kann man Hitlers Ochsen als Würstchen verzehren.

Das Heckrind wird auch der Insel auch als Nazi-Kuh bezeichnet. Bild: dpa

Aus England kommen immer wieder ganz sonderbare Tiermeldungen. Wenn es findige Zeitungsmacher dann noch schaffen, vermeintlich gefährliche und bösartige Tiere mit Nazis zu verbinden, ist die Sache (beziehungsweise das Tier) eigentlich schon gegessen. Oder zumindest geschlachtet. Denn: Wie die britische Daily Mail berichtet, mussten in England jetzt sieben sogenannte Nazi-Kühe sterben.

FOTOS: Top 5 der Hitler-Tiere Diese Viecher sehen aus wie Adolf
zurück Weiter «Patch» hat als neuer Hitlerwelpe ein schweres Los gezogen. (Foto) Foto: news.de-Screenshot (Twitter/ ‏@Vusani_) Kamera

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Die «Nazi-Kuh» als Nachfahren des Auerochsen

«Nazi-Kühe»? Noch nie gehört? Kein Wunder, gemeint sind auch die eine in den 1920er-Jahren entstandene Hausrinderrasse der Heckrinder, die rein äußerlich dem Auerochsen ähnelten. Benannt wurden Sie nach den Brüdern Heinz und Lutz Heck , die den Versuch der Abbildzüchtung aus verschiedenen Hausrindrassen wagten. Der Auerochse oder Ur war der wilde Vorfahre unserer Hausrinderrassen. Der letzte originale Ur starb 1627 in einem polnischen Wildpark. Durch Kreuzungen mit primitiven Rinderrassen gelang den Brüdern Heinz (Zoo Berlin) und Lutz Heck (Hellabrunn) 1932 die Zucht eines Rindes, das dem Auerochsen ähnlich sieht.

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«Nazi-Kühe» können ihr Gewicht in Dung ausscheiden

Unterstützt wurden die Abbildzüchtungen von Hitler und Göring. Bild: dpa

Das Besondere an den «Nazi-Kühen»: Heckrinder können jährlich ihr Körpergewicht in Dung ausscheiden. Zu ihrem Namen kamen die «Nazi-Kühe», weil das NS-Regime in Deutschland die Zuchtlinie der wilden Tiere schätzte und sie sogar zu Propagandazwecken nutzte.

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