Jahreswechsel 2014/15 weltweit: Silvesterpanik in Shanghai: 36 Menschen totgetrampelt!

Rund um den Globus haben Feiernde den Beginn des Jahres 2015 zelebriert. Doch die ausgelassene Stimmung wurde mancherorts von Zwischenfällen begleitet: In Sachsen starb ein Mann durch Feuerwerksverletzungen. Im chinesischen Shanghai überschattete eine Massenpanik mit mehreren Todesopfern die Feierlichkeiten zum neuen Jahr.

Das neue Jahr 2015 ist mit Feierlichkeiten rund um den Globus begrüßt worden. Während die Silvesterpartys vielerorts ohne Zwischenfälle abliefen, gab es einen tödlichen Unfall mit Feuerwerk in Sachsen. Polizeiberichten zufolge sei ein 19-jähriger Mann in Striegistal beim Zünden von Pyrotechnik so schwer verletzt worden, dass er kurz nach Mitternacht verstorben sei. Ein weiterer junger Mann sei nach dem Zwischenfall mit Feuerwerkskörpern mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Die Ermittler gehen von einem Unfall aus, Vermutungen zufolge habe es sich bei den Feuerwerkskörpern um nicht zugelassene Pyrotechnik gehandelt. Der genaue Unfallhergang wird noch untersucht.

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Tragödie am Silvestertag: In Shanghai starben bei einer Massenpanik 36 Menschen. Bild: Ray Young/dpa

Massenpanik zu Silvester: 36 Tote bei Zwischenfall in Shanghai

Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich während der Silvesterfeierlichkeiten im chinesischen Shanghai. Bei einer Massenpanik in der Metropole starben 36 Personen, weitere 47 Menschen wurden bei dem Tumult verletzt. 13 der Verletzten schweben der Nachrichtenagentur China News noch in Lebensgefahr. Die Massenpanik entwickelte sich an der Uferpromenade in Shanghai, wo sich zu Feierlichkeiten des Jahreswechsels eine große Menschenmenge versammelt hatte.

Offenbar sei Falschgeld der Auslöser für die Massenpanik auf dem Chen-Yi-Platz gewesen, wie in chinesischen sozialen Netzwerken zu lesen war. So wurden offenbar Papierstücke, die Ähnlichkeit mit US-Dollar aufwiesen, aus einem Gebäude nahe der Uferpromenade geworfen, was die Menschenmenge in Aufruhr brachte. Ob es sich bei den Scheinen um echtes Geld oder lediglich Falschgeld handelte, ist bislang unklar.

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Mega-Partys zu Silvester in New York und Berlin mit Star-Musikern gefeiert

Ohne Zwischenfälle liefen unterdessen die Silvesterfeiern in Städten wie New York oder Berlin ab. In der Metropole an der US-amerikanischen Ostküste begrüßten etwa eine Million Menschen mit großem Jubel, Konfetti und ausgelassenem Gesang das neue Jahr auf dem Times Square. Traditionell wurde um Mitternacht ein leuchtender Kristallball an einem Fahnenmast herabgesenkt. Dann stimmten die Feiernden die Lieder «Auld Lang Syne» und «New York, New York» an. Zuvor waren bereits Stars wie Taylor Swift aufgetreten. Trotz eisiger Temperaturen waren viele Menschen schon am Vormittag zum Times Square gekommen, um sich die besten Plätze bei dem auch live im US-Fernsehen übertragenen Spektakel zu sichern. Alkohol und eigenes Feuerwerk waren dabei wie immer nicht erlaubt.

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In Deutschlands Hauptstadt Berlin zählten die Feiernden die letzten Sekunden bis Mitternacht zusammen herunter und lagen sich dann mit Bechern voll Sekt in den Armen. Stargeiger David Garrett spielte zum Jahreswechsel, Mezzosopranistin Katherine Jenkins sang Beethovens «Ode an die Freude». Dazu erhellten rund 6000 Raketen minutenlang den Nachthimmel. Anschließend sprang David Hasselhoff auf die Bühne und sang «Looking for Freedom». Die Berliner Silvesterfeier zählt zu den größten Freiluft-Partys der Welt. Schonweit vor Mitternacht waren die Eingänge wegen des großen Besucherandrangs gesperrt worden.

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Spanisches Dorf feiert Jahreswechsel schon einen halben Tag früher

Ein Dorf in Spanien zog den Beginn des neuen Jahres um zwölf Stunden vor. Etwa 50 Bewohner und Besucher von Villar de Corneja feierten den Jahreswechsel am Mittwoch schon um 12.00 Uhr mittags. Der Grund: das sehr hohe Durchschnittsalter der Dorfbewohner, das bei 75 Jahren liegt. Der spanischen Silvester-Tradition folgend versammelten sich Bewohner und Besucher auf dem Hauptplatz des Dorfes und verspeisten zu jedem Glockenschlag des Rathausturmes eine Weintraube. 

Ausgelassene Partys in Sydney und Peking zum Jahresbeginn 2015

In Sydney, der Metropole Australiens, waren um Mitternacht (14.00 Uhr MEZ) mehr als eine Million Menschen live dabei, als das Riesenfeuerwerk vor der malerischen Kulisse an Oper und Hafenbecken gezündet wurde. Touristen und Anwohner hatten sich bereits Tage zuvor Plätze für das Spektakel gesichert.

Chinas Hauptstadt begrüßte das neue Jahr mit einer großen Fernsehgala zur Bewerbung Pekings um die Olympischen Winterspiele 2022. Höhepunkt der Veranstaltung am «Vogelnest» genannten Olympiastadion von 2008 waren kurz vor Mitternacht Ortszeit Auftritte von Starpianist Lang Lang und mehreren Olympiasiegern. Eigentlich feiert China nicht Silvester, da dort das neue Jahr nach dem Mondkalender erst am 19. Februar begrüßt wird. Doch gab es in der früheren britischen Kronkolonie Hongkong, die seit 1997 als Sonderverwaltungsregion zu China gehört, ein großes Feuerwerk.

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loc/news.de/dpa

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