Toleranz-Woche im Ersten
ARD-Radiosender wirbt für Sex mit Hunden

Toleranz ist ein wichtiges Thema. Das weiß auch die ARD. Doch mit einem Beitrag über Zoophilie im Rahmen der aktuellen Themenwoche schockierten sie Tierschützer. Der Beitrag wurde beim HR-Radio YouFM gesendet. Darf ein öffentlich-rechtlicher Radiosender für mehr Toleranz für Sex mit Hunden werben?

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wirbt in einer Radioshow für mehr Toleranz gegenüber Zoophilie. Bild: picture-alliance / dpa / Jochen Lübke

Aktuell wirbt die ARD mit ihrer Themenwoche für mehr Toleranz. Es geht um Kopftücher, Schleier, lärmende Kinder und Mohammed-Karikaturen. Doch nach Ansicht einer Tierschutzorganisation hat der öffentlich-rechtliche Sender den Bogen mit einem Interview eines Zoophilen deutlich überspannt. Der Radiosender You FM warb für mehr Verständnis für Sex mit Hunden.

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Radiosender fordert Toleranz für Sodomie

Unter dem Titel Animal Lovers stellt der Radiosender You FM, ein Sender des Hessischen Rundfunks, Zoophilie als eine besondere Art der Liebe vor. Im Zuge der Berichterstattung lässt der Sender auch ein Interview mit einem Zoophilen einfließen. Dieser stellt völlig unverhohlen die Liebe zu Tieren mit Hetero- oder Homosexualität gleich.

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Tierschützer schockiert über öffentlich-rechtlichen Sender

Toleranz hin oder her. Aber alles hat seine Grenzen. «Ein öffentlich-rechtlicher Sender fordert Toleranz für Sodomie? Da bleibt einem die Luft weg», sagt Tierschützerin Simone Schröder, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft zum Schutz des Hundes e.V. «Tausende Menschen traumatisieren Tiere tagtäglich durch sexuelle Handlungen. Diese Tiere verenden oft jämmerlich. Nur der Mensch profitiert und nennt das dann Liebe. Es ist eine absolute Unverschämtheit, dass dieses Thema jetzt auch noch eine öffentlich-rechtliche Bühne erhält und sogar noch Toleranz verlangt.»

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FOTOS: Zoophilie und Co. Wenn Tierliebe zu weit geht

Über die Hundeschutzorganisation DGHS geht die Tierschützerin Schröder massiv gegen die Berichterstattung von You FM vor. Sie habe bereits mit Nachdruck eine Stellungnahme des Senders verlangt und auch die hessische Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin über den Vorfall informiert.

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17 Kommentare
  • guenter

    25.11.2014 11:46

    Die offizielle Meinung ist doch erfreut über die komplette Aufhebung des § 175. Doch gegen die Löschung des Absatzes 2, "Sodomie" haben ja auch die Tierschützer nicht protestiert. Das Vorgehen damals zeugt für den fragwürdigen Zustand des damaligen Gesetzgebungsverfahren. Auch ein Ergebnis des rechtsStaates oder?

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  • guenter

    25.11.2014 11:37

    Geht der öffentliche Umgang mit Zoophilie wirklich zu weit? Diskutieren Sie mit!

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  • Guenter

    25.11.2014 11:36

    Geht der öffentliche Umgang mit Zoophilie wirklich zu weit? Diskutieren Sie mit!

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