Von news.de-Redakteurin Sarah Menzel - 04.11.2014, 12.15 Uhr

Flauschiges Gadget: Putziger Roboter-Pinguin auf Forschungstrip

Straßburger Wissenschaftler bauten einen Pinguin-Roboter, um scheue Königs- und Kaiserpinguine in ihrem natürlichen Lebensraum zu erforschen. Denn der Fake-Pinguin senkt Stress und ermöglicht genauere Daten.

Polarforscher, die sich für das Leben wild lebender Kaiserpinguine interessieren, stehen vor einer ganz besonderen Herausforderung. Um beispielsweise Daten zur Herzschlagrate der Pinguine aufzunehmen, müssen die Wissenschaftler sehr nah an die Tiere herankommen. Da die Vögel jedoch schnell Stressreaktionen zeigen, wenn sich Menschen nähern, würde diese Vorgehensweise die Daten verfälschen.

Roboter-Pinguin erforscht Kaiserpinguine in ihrem natürlichem Lebensraum. Bild: Twitter / WTOP

Um die Tiere zu schonen und zugleich an genauere Messergebnisse zu gelangen, setzten Antarktis-Forscher aus Straßburg auf einen als Baby-Pinguin verkleideten Roboter auf Rädern, so das Lesen Sie hier alles zum Schicksal von Pinguin Happy Feet.

Tierische Medienstars
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Ganz neu ist diese Idee jedoch nicht. Im BBC-Dokumentarfilm Zuckersüß: Kleiner Pinguin mit großer Höhenangst

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Messroboter im Pinguinkostüm

Die vom Straßburger Forscherteam um Yvon le Maho entwickelte Pinguinküken-Attrappe hat allerdings wesentlich mehr auf dem Kasten als die getarnten Kameras. Sie enthält Messinstrumente, die Wissenschaftlern unter anderem Daten zur Herzschlagrate der Pinguine liefern. Dazu liest der im Pinguinpelz befindliche Messroboter implantierte Chips aus und funkt diese Informationen zusammen mit GPS-Daten an den Laptop der Wissenschaftler. In ihrer kürzlich veröffentlichten Einfach unfassbar! Diese Robbe springt einfach auf das Surfbrett

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sam/fro/news.de

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