Tödliche Liebschaft: Callgirl zündet ihren Freier an

In Österreich verliebte sich ein Freier in ein Callgirl. Ein paar Monate verbrachten sie die Zeit gemeinsam.Doch dann eskalierte die Situation: Er musste die Liebe mit seinem Leben bezahlen. Sie übergoss ihn mit Benzin und zündete ihn an.

Ein Mann aus Österreich musste seine Gefühle teuer bezahlen. Im Bordell verliebte er sich in ein 24-Jähriges Callgirl. Doch die Situation eskalierte. Er hatte Angst vor ihr. Nun ist er tot: Gefesselt, geknebelt und mit Benzin übergossen musste er sterben.

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In Österreich endet die Liebschaft zwischen einem Callgirl und ihrem Freier tödlich. Bild: picture-alliance / dpa / Patrick Seeger

Callgirl setzt Freier in Brand

Am Sonntag nahm die vermeintliche Liebe ein grausames Ende. Ein Zeuge sah Qualm aus dem Fenster von Erich S. steigen und alarmierte gegen 22 Uhr die Rettungskräfte. «Der Brand im Schlafzimmer war rasch gelöscht, da entdeckten wir die Leiche», so Einsatzleiter Thomas Schurz zur österreichischen Kronen-Zeitung. Der 43-Jährige wurde tot in seiner brennenden Wohnung von Feuerwehrleuten gefunden.

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Die Gerichtsmediziner untersuchten bereits den Leichnam und machten eine grausige Entdeckung. Das Opfer war bereits tot, als es mit Benzin übergossen und angezündet wurde. Erich S. starb an einem Knebel - er ist erstickt. Kurze Zeit nach der Tat konnte die Polizei bereits eine tatverdächtige festnehmen. Das Callgirl Sharon G. (24) sitzt in Untersuchungshaft wegen des Verdachts auf Mordes und Brandstiftung.

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Verdächtige bereits festgenommen

Die Beweislage erscheint eindeutig. «Nachbarn erzählten, dass sie eine Frau in die Wohnung gehen und vor Brandausbruch wieder verlassen sahen», so Guido Mairunteregg von der Staatsanwaltschaft Steyr. Außerdem fanden die Ermittler in der Wohnung des ermordeten Mannes eine Handtasche mit einem Einfüllstutzen für einen Kanister. Auch der Audi des toten Mannes war verschwunden. Kein Zufall: Der gestohlene Wagen stand in der Nähe der Wohnung der Verdächtigen.

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Erich S. habe mit seiner späteren Peinigerin eine Art Beziehung geführt. Sie habe für mehrere Monate bei ihm gelebt, aber ihn finanziell nur ausgenutzt haben. Am Tag vor seinem Tod hat er in seinem Stammcafé gegenüber seinen Freunden erwähnt, dass er vor Sharon Angst habe. Wie die Kronen-Zeitung berichtet, tauchte das Callgirl am Sonntag mit einem Unbekannten in der Wohnung ihres späteren Opfers auf. Im Gepäck: Ein Benzinkanister. Nachbarn erzählten von einem heftigen Streit.

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Opfer nach Autounfall geistig behindert

Vor zehn Jahren erlitt der 43-Jährige bei einem Autounfall bleibende Schäden und ist seit dem geistig enorm beeinträchtigt. Er wurde von einem gesetzlichen Vertreter betreut. Laut Bild-Zeitung sagten Freunde von Erich S.: «Er musste uns versprechen, dass er sie nicht mehr in die Wohnung lässt.» Doch dieses Versprechen konnte er nicht geben. 

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bua/news.de

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