23.06.2014, 11.35 Uhr

Fiese Rache: So wird Falschparken in England bestraft

Wer kennt die Situation nicht: Einmal nicht aufgepasst und schon klebt ein Knöllchen wegen Falschparkens an der Windschutzscheibe. Doch in England ticken die Uhren ein bisschen anders: Dort wird gegen Falschparker und Autofahrer, die ihre Strafzettel nicht bezahlen, bisweilen etwas anders vorgegangen.

Sicher, Strafzettel sind nervig und kleben immer im ungüstigsten Moment an der Windschutzscheibe. Die meisten würden ihre Knöllchen sicher umgehend bezahlen und beim nächsten Mal besser aufpassen, wo sie ihr Auto abstellen. Debbie Powell aus Manchester in Nordengland jedoch gehört nicht zu diesem Menschenschlag - Strafzettel zu bezahlen kommt für die 49-Jährige, die in einem Hotel in Manchester arbeitet, überhaupt nicht in Frage.

Auto mit großflächigen Nacktfotos beklebt

Doch die Ignoranz der Britin Strafzetteln gegenüber rächte sich jetzt gewaltig. Zwar blieb sie vor weiteren Knöllchen verschont, doch Debbie Powell fand ihr Auto trotzdem mit zusätzlichem Papier verziert in der Parklücke vor. Genauer gesagt wurde ihr Kleinwagen komplett mit Zeitungen zugeklebt - Seiten aus Pornozeitschriften mit offenherzigen Damen darauf inklusive. Ganz ehrlich, wie hätten Sie reagiert, wenn jemand Ihr Auto mit Hochglanzaufnahmen von Nacktschnecke Micaela Schäfer verziert hätte?

Parksünderin bekommt Denkzettel von Kollegen

Diesem Streich ging ein Protest von Debbies Kollegen voraus - diese wollten die 49-Jährige nämlich überreden, sich einen Parkplatz zu suchen, der zwar weiter von ihrer Arbeitsstelle entfernt liegt, dafür jedoch keine Gefahr birgt, sich ein Knöllchen einzufangen. Bislang parkte Debbie nämlich aus Faulheit immer vor dem Eingang des Hotels, in dem sie arbeitete - zur Freude der Politessen, die dort fleißig Strafzettel verteilte. Als Debbie Powell nicht auf ihre Kollegen hören wollte, griffen diese kurzerhand zu Tageszeitungen und Illustrierten und dekorierten den Wagen der Parksünderin kreativ um. Ob die Britin sich diesen Wink mit dem Zaunpfahl zu Herzen nimmt und beabsichtigt, künftig ihre Knöllchen zu bezahlen, ist leider nicht bekannt,

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loc/news.de

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