WM-freie Zonen: Sechs ultimative Alternativen für Fußball-Muffel

Die Fußball-WM 2014 in Brasilien motiviert längst nicht jeden zu Fangesängen. So manch einer würde sich für die Zeit der Spiele nur allzu gern auf einen anderen Planeten beamen. Wir kennen sechs Alternativen, die die nächsten vier Wochen für Fußball-Muffel erträglicher machen.

Für Fußball-Muffel hat am Donnerstag die wohl schwerste Zeit des Jahres begonnen: Mit dem Eröffnungsspiel zur Fußball-WM 2014 in Brasilien ist der Startschuss für vier Wochen Kicken nonstop gefallen. Und es gibt scheinbar kein Entrinnen: Die Läden strotzen nur so vor Fanartikeln, in gefühlt jeder Kneipe gibt es ein Public Viewing und auch die Medien kennen kaum ein anderes Thema.

WM 2014: Was tun, wenn alle anderen Fußball gucken?

Menschen, die mit dem Hype so gar nicht anfangen können, haben es folglich schwer. Denn Fußball-freie Zonen sind in diesen Tagen rar. Wo also hin, wenn alle anderen Fußball gucken? Hier sind sechs ultimative Alternativen:

1. Arbeiten

Wie an Weihnachten oder Silvester gilt auch hier: Wer Fußball genauso hasst wie die Feiertage, lässt sich für die Schichten während der Partien einteilen. Die fußballverrückten Kollegen werden es Ihnen danken. Dumm nur, wenn man in Kneipen und Krankenhäusern arbeitet und die Kickerfans im Vollrausch bewirten oder verarzten muss. Dann heißt es: Doch lieber frei nehmen.

2. Baden gehen

Zu den Spielzeiten dürfte es im Freibad oder am See ungewohnt leer sein, schließlich sind alle beim Public Viewing oder vor der heimischen Glotze. Fußball-Muffel sollten das ausnutzen, sofern das Wetter passt. Und sollten sich doch ein paar WM-Fanatiker am kühlen Nass breitmachen, ist der See beziehungsweise das Bad sicher groß genug, um sich ein stilles Plätzchen zu suchen.

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3. Verreisen

Wem es in Deutschland zur Fußball-WM 2014 zu bunt wird, sucht einfach das Weite. Doch auch dort droht der Fußball-Overkill. Deswegen sollte man sein Reiseziel mit Bedacht wählen. Am besten eignen sich wohl die Berge. Auf abgeschiedenen Almhütten gibt es bestenfalls weder Fernseher noch Handyempfang. Manche Reiseveranstalter bieten spezielle WM-Flüchtlingspakete an.

4. Gegenparty veranstalten

Frei nach dem Motto «Was die können, können wir schon lange» stellen Fußball-Hasser während der WM-Spiele 2014 einfach ihre eigene Alternative auf die Beine: eine Gegenparty. Gleichgesinnte einladen, Getränke und Knabberzeugs (möglichst ohne Fußball-Aufdruck) bereitstellen und die Anlage auf volle Lautstärke drehen - so lässt sich das Fangegröle am besten überhören.

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5. Fernsehen

Wer es etwas ruhiger mag, zieht sich aufs Sofa zurück, um endlich mal wieder alle Staffeln seiner Lieblingsserie anzuschauen. Nostalgie-Fans werden auch im TV fündig, hier werden während der Fußball-WM 2014 einige Serienerfolge wiederholt. Sogar der ein oder andere Blockbuster hat sich trotz Kickerkonkurrenz ins Abendprogramm verirrt. Und auch die Kinos dürften angenehm leer sein.

6. WM-freie Kneipe finden

Kaum zu glauben, aber es gibt sie wirklich, auch wenn man sie wie die Nadel im Heuhaufen suchen muss: Kneipen, die auf die Übertragung der WM-Spiele verzichten und stattdessen Live-Musik anbieten. Wer denkt, dass den Lokalen damit wichtige Kundschaft entgeht, der irrt. Denn auch solche Angebote haben ihr Publikum. Fußball-Muffel jedenfalls werden es ihnen danken.

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loc/news.de

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