Crystal Meth, Kokain, Ecstasy: Die schlimmsten Drogenhochburgen in Europa

Jetzt ist es amtlich: Mit einer Abwasseruntersuchung wurden die schlimmsten Drogenhochburgen in Europa enttarnt. Antwerpen liegen mit Kokain vorn, Prag mit Crystal Meth und Amsterdam mit Cannabis.

Die europäischen Drogenhochburgen sind entlarvt. Bereits zum dritten Mal untersuchte das Schweizer Wasserforschungsinstitut Eawag das Abwasser in 24 Städten in ganz Europa. Entsprechende Wasserproben wurde von der Forschungseinrichtung auf Kokain, Amphetaminen, Crystal Meth, Cannabis und Ecstasy untersucht. Die Rückstände geben Aufschluss über den Konsum der jeweiligen Substanz. Zwar nicht auf den Einzelnen, aber dafür von ganzen Städten. Die Menschen in Antwerpen und Amsterdam sind der Analyse zufolge Meister im Kokain-Konsum, Prag und Budweis liegen mit Crystal Meth an der Spitze.

Täglich 1,6 Kilo Kokain in Zürich

In Zürich ziehen sich die Drogensüchtigen ungefähr 1,6 Kilo Kokain täglich in die Nase. Doch mit dieser krassen Zahl liegen die Schweizer nicht etwa auf Platz eins, sondern sie belegen lediglich den dritten Rang. In Antwerpen (Belgien) und Amsterdam (Niederlande) wird deutlich mehr von dem weißen Pulver geschnupft.

Die Droge Crystal Meth ist nicht erst seit der Erfolgsserie «Breaking Bad» auf dem Vormarsch. In den tschechischen Städten Prag und Budweis und in der norwegischen Hauptstadt Oslo berauscht das Amphetamin die Menschen am meisten.

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Kokain die ganze Woche, Ecstasy nur am Wochenende

Doch die Wasseranalyse ermöglicht es auch, den Verlauf des Drogenkonsums zu skizzieren. So werfen sich die Partygänger vorrangig am Wochenende eine der kleinen bunten Pillen Ecstasy ein. Kokain wird demgegenüber die ganze Woche durchweg konsumiert.

Cannabis, wer hätte etwas anderes erwartet, wurde am meisten im Abwasser von Amsterdam, Paris und Novi Sad in Serbien gefunden.

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