Mörderische Fracht: Leiche in Puppen-Karton verschickt

Ein japanischer Paketdienst wurde unbewusst zum Leichenboten: In einem Paket, dass mit dem Wort «Puppe» beschriftet war, befand sich keineswegs ein Spielzeug, sondern die Leiche der ermordeten Krankenschwester Rika Okada. Ein mysteriöser Fall, der der Mordkommission nun einige Rätsel aufgibt.

Auf diese gruselige Erfahrung hätten die Mitarbeiter eines japanischen Paketdienstes mit Sicherheit gern verzichtet. Mitarbeiter der Mordkommission haben am Montag einen Fall untersucht, bei dem die Leiche einer Krankenschwester in einem Paket quer durch Japan verschickt wurde. In dem Glauben, eine Puppe zu transportieren (so die Kennzeichnung auf dem Karton), wurde der wahre Inhalt erst später bemerkt.

Tote Krankenschwester in Puppen-Karton gefunden

Bei der Leiche handelt es sich laut dem Nachrichtenportal khaleejtimes.com um die 29 Jahre alte Krankenschwester Rika Okada. Doch der Fall wirft nun einige Fragen auf. Die Leiche wurde in einem Paketzentrum in Tokio entdeckt. Verschickt wurde das Paket in Osaka, rund 400 Kilometer von Tokio entfernt. Bezahlt wurde die Lieferung in Okadas Namen. Denn die Rechnung wurde mit ihrer Kreditkarte beglichen.

Mysteriöse Umstände, erste Hinweise

Der Körper der 29-Jährigen, die bereits seit Ende März vermisst wurde, war mit mehr als einem Dutzend Messerstichen versehen. Allerdings wiesen ihre Hände und Arme keinerlei Verletzungen durch eine Verteidigung gegenüber ihren Angreifern aus.

Gerüchten zufolge, die allerdings von der Polizei noch nicht bestätigt wurden, ist eine Frau, die mit Okada zur Schule gegangen ist, Anfang diesen Monats mit dem Reisepass der Ermordeten aus Tokio ausgereist. Weiterhin soll eben jene Schulkameradin nur ein paar hundert Meter von dem Paketzentrum, in dem die Leiche gefunden wurde, entfernt gelebt haben.

Date mit dem Mörder

Kurz vor ihrem Verschwinden hatte Rika Okada auf ihrer Facebook-Seite einen Post hinterlassen, in dem sie bekanntgab, dass sie sich mit einem alten Freund treffen werde, den sie seit Jahren nicht gesehen habe.

FOTOS: Henkersmahlzeit Die letzten Gelüste der Mörder

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fro/news.de

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