Weil Frauen ihn verschmähten: Amok-Läufer richtet sieben Menschen hin

Aus einem fahrenden Auto heraus hat ein Mann im kalifornischen Küstenort Santa Barbara sechs Menschen getötet. Sieben weitere wurden bei wilden Schusswechseln verletzt. Wollte sich der 22-Jährige an Frauen rächen, die ihn verschmähten?

Aus einem Auto heraus hat ein Mann im kalifornischen Küstenort Santa Barbara sechs Menschen erschossen. Sieben weitere wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Täter am Freitagabend in der Nähe der University of California mit einem schwarzen BMW durch die Straßen gerast und hatte an insgesamt neun Orten aus dem Fenster geschossen.

Amoklauf in Santa Barbara: Todesschütze stirbt durch Kopfschuss

Polizisten konnten das Auto schließlich stoppen: Wie das Portal key-t berichtet, prallte der fahrende Wagen nach Schusswechseln mit der Polizei in ein parkendes Auto. Der Fahrer wurde aufgefunden, offenbar durch einen Kopfschuss getötet. Der Sheriff der Stadt, Bill Brown, konnte keine Angaben machen, ob er durch Schüsse der Polizisten ums Leben kam oder sich selbst umbrachte.

Amokläufer in Santa Barbara: Kein Sex, keinen Kuss

Ein Youtube-Video zeigt offenbar den Mann vor der Tat. Darin sagt er, dass er mit seinen 22 Jahren noch keinen Sex hatte, die Frauen ihn verschmähten und noch nicht einmal geküsst hätten. Nun sei der Tag der Vergeltung gekommen.

Weitere Augenzeugen berichten davon, dass ein zweiter Schütze mit im Auto gesessen habe. Diese Information konnte  der Sheriff weder bestätigen noch dementieren. Wie die US-NAchrichtenstation KTLA bei Twitter bestätigte, ist ein zweiter Verdächtiger verhaftet worden.

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rut/news.de/dpa

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