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Unerprobte Giftspritzen: Todeskandidat will seine Hinrichtung filmen lassen

Er hat Angst vor einem qualvollen Tod. Deshalb will ein verurteilter in Oklahoma, dass seine Exekution gefilmt wird. Dort musste ein Todeskandidat zuletzt 43 Minuten lang leiden, weil ihm ein unerprobter Giftcocktail verabreicht worden war.

Es klingt absurd, hat aber einen ernsten Hintergrund: Im US-Bundesstaat Oklahoma will ein Todeskandidat seine Exekution filmen lassen. Das beantragen die Anwälte der verurteilten Mörders, der am Mittwoch mit der Giftspritze hingerichtet werden soll, wie «Focus Online» berichtet.

Unerprobte Giftspritze: Todeskandidat muss 43 Minuten lang leiden

Anlass dafür ist eine schwere Panne, die sich jüngst bei einem anderen Todeskandidaten in Oklahoma ereignet hatte. Nachdem es Probleme mit der Giftinjektion gegeben hatte, rang er 43 Minuten lang mit dem Tod. Deshalb verlangen die Anwälte nun detaillierte Informationen zu dem Giftcocktail und eine Aufzeichnung der Hinrichtung.

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US-Verfassung verbietet «grausame und ungewöhnliche Bestrafung»

Der Todeskandidat leidet unter seltenen Gefäßtumoren sowie unter Kreislaufstörungen. Er könnte bei der Exekution qualvoll ersticken, stellte ein ärztliches Gutachten fest. Doch da würde gegen die US-Verfassung verstoßen, die eine «grausame und ungewöhnliche Bestrafung» verbietet, wie der «Focus» weiter schreibt.

Der Vorfall, bei dem der Hingerichtete 43 Minuten litt, bevor er starb, hatte in den USA eine Welle der Empörung ausgelöst. Ihm war eine nicht erprobte Giftmischung verabreicht worden. Oklahoma setzte nach dieser schwerwiegenden Panne alle Hinrichtungen für ein halbes Jahr aus. Die Exekution am Mittwoch wäre die erste seit dem Vorfall.

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Exekution mit neuem Giftcocktail birgt unbekannte Gefahren

Bisher weigern sich die Behörden, Einzelheiten über die verwendete Giftmischung preiszugeben. Seitdem europäische Hersteller sich weigern, dass ihre Substanzen bei Hinrichtungen eingesetzt werden, haben mehrere US-Staaten neue Giftcocktails entwickelt, deren Wirkung nicht hinreichend erprobt ist.

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zij/news.de

1 Kommentare
  • Drachensteppen

    19.05.2014 16:11

    Und amerikanische Farmahersteller sind nur unter Wahrung der Anonymität bereit, die Vollsträckungsbehörden zu beleifern, sie fürchten Umsatzeinbußen. Das ein eigentlich so fortschrittliches Land immer noch an der Todesstrafe festhält. Obwohl, in den USA darf ja auch jeder mit einer Waffe rumlaufen und Leute erschießen, die mal eben in ihr Carport gehen.

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