Hells Angels vs. Bandidos in Köln: Rocker wollen mit Äxten aufeinander losgehen

Die Polizei hat in der Innenstadt von Köln offenbar ein Blutbad unter Rockern verhindert. Dort trafen am Abend Mitglieder der Hells Angels und der Bandidos aufeinander. Einige von ihnen hatten offenbar Baseballschläger und Äxte dabei.

Hells Angels marschieren mit Äxten in der Kölner City auf

Die Polizei hat in der Kölner Innenstadt Mitglieder der verfeindeten Rockergruppen Hells Angels und Bandidos auseinander gehalten. Beamte kontrollierten am Freitagabend 15 Bandidos-Mitglieder vor einem Lokal und in einem Parkhaus am Friesenplatz, als sich plötzlich 15 bewaffnete Rocker der Hells Angels näherten, wie ein Sprecher der Kölner Polizei sagte.

Diese hätten Baseballschläger und Äxte bei sich gehabt. Die Polizei verhinderte nach eigenen Angaben ein Aufeinandertreffen der verfeindeten Gruppen. Ob das Treffen der Rocker geplant oder zufällig war, blieb unklar. Die Polizei war mit 80 Beamten bis Mitternacht im Einsatz. Teile der Kölner Innenstadt blieben bis zum späten Abend gesperrt.

FOTOS: Hells Angels und Bandidos Kriminelle Rockerclubs in Deutschland

Polizei befürchtet Ausschreitungen bei Rocker-Beerdigung der Bandidos

Acht Hells-Angels-Mitglieder wurden in Gewahrsam genommen; einige Rocker bekamen Platzverweise. Doch die Polizei befürchtet bereits die nächste Ausschreitung. Wie «bild.de» berichtet wollen sich an diesem Samstag Hunderte Bandidos zu einer Rocker-Beerdigung im Ruhrgebiet treffen. Eine erneute Konfrontation sei nicht auszuschließen.

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zij/news.de/dpa

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