: Türkische Polizei geht gegen Proteste am Unglücksort vor

Soma (dpa) - Drei Tage nach der Bergwerkskatastrophe ist die Polizei in Soma mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Tausende Demonstranten vorgegangen. Die Sicherheitskräfte hätten auch Gummigeschosse abgefeuert, berichteten Augenzeugen. Unterdessen stieg die Zahl der gefundenen toten Bergleute auf 284. Energieminister Taner Yildiz sagte, in den Stollen würden noch 18 Männer vermisst. Nach dem größten Bergwerksunglück in der Geschichte der Türkei soll ein Großaufgebot von Staatsanwälten nach Schuldigen suchen.

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