«Körperwelten» in Hamburg: Die Ekel-Bilder des Horrorkabinetts von Dr. Tod

Besuchermagnet «Körperwelten»: Mehr als 40 Millionen Menschen weltweit sahen die Leichen-Ausstellungen von Gunther von Hagens bereits. Die neue Schau «Körperwelten - eine Herzenssache» öffnet nun in Hamburg - nicht ohne Kritik.

Abgezogene Haut und aufgesägte Schädel: Die «Körperwelten»-Ausstellungen des Leichenpräparators Gunther von Hagens sind nichts für schwache Nerven. An diesem Freitag eröffnet in Hamburg seine neue Schau unter dem Namen «Körperwelten - eine Herzenssache». Darin zu sehen sind Leichen beim Fahrradfahren, beim Schachspielen und auch beim Sex unter der Dusche.

Bischofskanzlei kritisiert «Körperwelten»-Austellung 2014 in Hamburg

Seit 1995 haben weltweit rund 40 Millionen Menschen die Wanderausstellung von Dr. Tod besucht. Dieser Erfolg spricht eigentlich für sich. Dennoch gerät die Leichenschau immer wieder in die Kritik, so auch in der Hafenstadt. Streitpunkt ist vor allem der Ort, denn dieser liegt genau gegenüber des Ökumenischen Forums HafenCity inklusive Bischofskanzlei. Und dort ist man alles andere als erfreut über die neuen Nachbarn.

FOTOS: Gunther von Hagens Der Plastinator und sein Werk

Gunther von Hagens plant Leichen-Museum in Berlin

Die Leichenschau störe die Totenruhe, findet Bischöfin Kirsten Fehrs, wie das «Hamburger Abendblatt» berichtet. Kollegen in Berlin, wo Gunther von Hagens ein permanentes «Körperwelten»-Museum plant, reagierten ähnlich und sprachen von einer Zurschaustellung von Leichen als Touristenattraktion.

Das Museum ist eine speziell für die Hauptstadt konzipierte Ausstellung und soll von Herbst 2014 an am Alexanderplatz zu sehen sein - auf einer Fläche von rund 1.200 Quadratmetern in den Pavillions am Fuße des Fernsehturms. In Hamburg gastiert «Körperwelten - eine Herzenssache» bis zum 15. Oktober 2014. Die besten Bilder aus der Ausstellung sehen Sie in unserer Fotostrecke:

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zij/news.de/dpa

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