Tierischer Abnehmerfolg: 35-Kilo-Dackel wird auf Diät gesetzt - mit Erfolg

Zum Schluss konnte er kaum noch atmen, geschweige denn laufen: Dackel Obie wurde von seinen Haltern bis auf 35 Kilo gemästet. Eine Tierärztin zog die Notbremse und setzte den Vierbeiner auf Diät. Heute hat er sein Idealgewicht erreicht, auch dank einer OP.

Fettleibigkeit ist ein weit verbreitetes Problem - nicht nur unter Menschen. In den USA mästete ein älteres Ehepaar seinen Dackel so sehr, dass er am Ende sage und schreibe 35 Kilo auf die Waage brachte. Obie, so der Name des Vierbeines, dürfte eigentlich nicht mehr als 13 Kilo wiegen, wie «RTL.de» schreibt. Die Folgen des Übergewichts sind fatal: Obie kann kaum noch laufen, jeder Schritt fällt ihm schwer, er droht zu ersticken.

Tierärztin setzt Dackel Obie auf Diät

Sein Herrchen und Frauchen hatten sich nicht dabei gedacht, dem Vierbeiner die gleichen Mahlzeiten zu geben, die auch sie aßen. Dass sie das Leben ihres geliebten Haustieres damit gefährden, wurde ihnen erst zu spät klar. Da war Obie schon viel zu schwer. Die Tierärztin Nora Vanatta nahm sich seiner an und setzte den Dackel auf Diät.

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Fettleibiger Hund speckt 23 Kilo ab

Trockenfutter und regelmäßige Spaziergänge sollten Obie dabei helfen abzunehmen - mit Erfolg. Der Dackel speckte ordentlich ab. Laut RTL verlor er insgesamt 23 Kilo! Doch wie bei Menschen auch hatte Obie danach mit überschüssigen Hautlappen zu kämpfen, die ihn beim Laufen behinderten. Tierärztine Vanatta ließ sie in einer außergewöhnlichen Operation entfernen.

Nun sieht Obie aus wie jeder andere gesunde Dackel. Bilder von heute lassen kaum erahnen, wie dick der Vierbeiner einmal war. Auf Facebook hat er mit seiner bewegenden Geschichte mehr als 275.000 Fans gewonnen. Nicht nur dort, sondern auch auf Obies eigener Homepage «obiedog.com» wird jeder einzelne Abnehmerfolg dokumentiert.

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zij/news.de

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4 Kommentare
  • Klaus Topp

    23.05.2014 21:52

    In den meisten Fällen grenzt das an Tierquälerei und genau das sollte, nicht nur was das Fressen angeht, viel härter bestraft werden, aber leider werden Tiere hierzulande nur als Sache bewertet und nicht als Lebewesen. Hier sollte sich Deutschland mal ein Beispiel an Indien nehmen, dort werden Tiere als Lebewesen und nicht als notwendiges Übel eingestuft.

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  • Klaus Topp

    23.05.2014 21:44

    Die Tiere werden immer dicker, weil ihre Halter schon sich selbst beim Fressen nicht beherrschen können. Ein Tier kann das schon gar nicht, es frisst aus Instinkt. Der Mensch aus Habgier und Fresslust, er sollte eigentlich mit Verstand essen, aber daran mangelt es in den meisten Fällen. Die Tiere sind dann das Spiegelbild des Menschen.

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  • Frank

    19.05.2014 22:25

    Und? Welche Strafe für Tierquälerei bekam das ältere Ehepaar? Wahrscheinlich keine. 1000 Dollar wären eine gute Strafe gewesen. 500 für die Dreistigkeit, sich nicht über die angemessenen Mindest- Haltungsbedingungen des gewählten Haustieres informiert zu haben, und 500 für die Dummheit, das Leiden des Tieres nicht zu erkennen.

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