Schlangeninvasion im Paradies: Tausende Nattern verschlingen Gran Canaria

Es ist eine Reptilieninvasion mit gigantischem Ausmaß: Tausende Schlangen bedrohen die Tierwelt der Urlaubsinsel Gran Canaria. Die Verantwortlichen sind mit der Situation überfordert und setzten einen Hilferuf ab. Internationale Experten sollen das Paradies retten und die Nattern beseitigen.

Die paradiesische Idylle der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria ist momentan ernsthaft in Gefahr. Eine Schlangeninvasion sondergleichen bedroht die heimische Tierwelt. Bereits seit Jahren kämpfen Experten gegen die Reptilien, doch mittlerweile sind es Tausende Nattern und die Experten kommen mit dem Töten nicht mehr hinterher.

Für die Urlauber und Einwohner der Insel sind die Nattern nicht gefährlich, so «n24.de». Doch die biologische Vielt von Gran Canaria ist ernthaft in Gefahr. Denn die Kalifornischen Nattern, welche eine Länge von bis zu 1,80 Meter erreichen können, fressen die einheimischen Tiere.

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Gran Canaria, das Schlangenparadies

Doch wie konnte es zu einer Schlangeninvasion in diesem Ausmaß überhaupt kommen? Laut«n24.de» sind die Tiere die Nachkommen von ehemals als Haustieren gehaltenen Schlangen, die entweder freigelassen wurden oder freigekommen sind. Durch das milde und sonnige Klima bietet Gran Canaria außerdem den idealen Lebensraum. Natürliche Feinde gibt es nicht und die Auswahl an schmackhaften Leckerbissen ist groß.

Ein Team internationaler Experten soll nun die Lage retten und helfen, die Kalifornischen Nattern zu beseitigen. Laut «n24.de» wurden seit 2007 etwa 2.000 Tiere von Einwohnern oder Rangern getötet. Bei der Beseitigung werden zudem speziell abgerichtete Falken und Hunde sowie spezielle Natter-Fallen eingesetzt.

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VIDEO: Streifenhörnchen gegen Schlange
Video: zoomin

fro/news.de

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