US-Tragödie: Junge (8) von Vergewaltiger ermordet - weil er seine Schwester schützen wollte

Er ist ein Held: Der achtjährige Marty wollte seine zwölfjährige Schwester vor einer Vergewaltigung beschützen und musste grausam sterben. Während seine Schwester fliehen konnte, wurde der Grundschüler von dem Angreifer mit einem Ziegelstein totgeschlagen.

Er ist ein Held, doch bezahlte seine Heldentat mit dem eigenen Leben. Der achtjährige Martin Cobb (Marty) wollte seine Schwester (12) beschützen und musste sterben.

Wie die «Bild»-Zeitung berichtet, haben die beiden Kinder vergangenen Donnerstag gemeinsam an den Bahngleisen hinter ihrem Haus in Richmond im US-Bundesstaat Virginia gespielt. Plötzlich hat ein 16-jähriger Nachbarsjunge das Mädchen angegriffen, schnitt ihr mit einem Messer ins Gesicht und wollte sie vergewaltigen.

Marty attackierte den 16-jährigen Angreifer

Womit der brutale Angreifer nicht rechnete: Der mutige Marty attackierte ihn und wollte ihn so dazu bringen, von seiner Schwester abzulassen. Doch der Jugendliche nahm einen Ziegelstein und schlug dem kleinen Helden damit auf den Kopf.

Das Mädchen lief nach dem Martyrium nackt und blutüberströmt durch die Straßen. Nachbarn, die das verstörte Kind sahen, riefen sofort die Polizei. Die Rettungskräfte brachten sie umgehend ins Krankenhaus. Sie hatte zum Glück nur ein paar Platzwunden und Prellungen. Doch bei ihrem kleinen Bruder kam jede Hilfe zu spät. Er erlag bereits vor dem Eintreffen der Retter seinen schweren Verletzungen.

Mädchen machte aus Angst Falschaussage

Das verstörte Mädchen beschrieb den Täter zunächst als erwachsenen weißen Mann mit zotteligem Bart. Doch auch die Nachbarschaft hatte Hinweise auf den Täter und teilte den Ermittlern mit, dass das Mädchen vom Mörder ihres Bruders bedroht wurde und deshalb eine Falschaussage machte.

Die Familie ist entsetzt, doch auch Stolz auf ihren tapferen Sohn. «Er hat gelernt, die Frauen in der Familie zu schützen», sagte die trauernde Mutter Sharain Spruill gegenüber dem US-Fernsehsender «ABC» über ihren toten Sohn Marty.

Marty ist ein Held

Neben der Trauer in der Nachbarschaft wird der kleine Junge aber auch wie ein Held gefeiert. Ein Schild mit dem Text «Martin: Ein echter Held» steht nun im Garten der Familie und gedenkt an den Grundschüler. Gegenüber dem Lokalblatt «Richmond Time Dispatch» sagte ein Nachbar: «Dass seine Schwester noch lebt, hat sie ihm zu verdanken. Es war eine mutige Tat, wie von einem erwachsenen Mann.»

Der Täter wurde bereits festgenommen und wird nach Polizeiangaben medizinisch untersucht. Wegen Mordes an dem achtjährigen Marty und der versuchten Vergewaltigung muss sich der Jugendliche demnächst vor Gericht verantworten.

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bua/fro/news.de

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