Von news.de-Redakteurin Juliane Ziegengeist - 01.04.2014, 15.08 Uhr

April, April: Die besten Presse-Enten vom 1. April 2014

Der 1. April ist Tag der Scherze. Auch im Jahr 2014 gab es wieder zahlreiche Fantasiegeschichten der Presse. Wir haben die Top 5 Aprilscherze 2014 gesammelt. Darunter: Sylvie Meis und Rafael van der Vaart sind wieder ein Paar, David Hasselhoff als neues Jury-Mitglied der Sat.1-Show «The Voice of Germany».

«Sylvie & Rafael: Wieder ein Paar!»

Mit dieser Schlagzeile schockte «bunte.de» am 1. April 2014 die Klatsch- und Tratschszene. Demnach seien Fußballprofi Rafael van der Vaart und seine Exfrau Sylvie Meis wieder zusammen. Rafaels eigentliche Freudin Sabia Boulahrouz, mit der er nach der Trennung zusammenlebte, sei bereits aus der Hamburger Villa ausgezogen und der Weg für einen zweiten Versuch von Rafael und Sylvie somit frei. Ganz nach dem Motto: Alte Liebe rostet nicht.

Es wäre eine irre Reunion nach all dem Streit und den Seitensprung-Gerüchten rund um das einstige Jetset-Paar. Doch komplett ausschließen kann man soetwas ja nie - gerade bei den van der Vaarts ist alles möglich, wie uns die Vergangenheit gelehrt hat. Dennoch ist die Geschichte frei erfunden. Denn noch am Tag zuvor hatte sich Rafael mit seiner Sabia verliebt wie eh und je auf Twitter gezeigt. Smudo und Michi Beck von den Fanta 4 haben sich bereits zwei bekannte Gesichter gefunden. Nun schien der nächste Coup perfekt: Wie «gala.de» aus dem Umfeld des Sängers erfahren haben will, darf David Hasselhoff auch bald auf einem der roten Stühle Platz nehmen. Was für eine Nachricht!

«Er freut sich sogar aufs Vokabeln pauken», wird eine Quelle zitiert. Denn Hasselhoff wolle in der Show mit seinen Deutschkenntnissen punkten. Und sein Hit «Looking for Freedom» solle natürlich auch auf die «The Voice»-Bühne kommen. David Hasselhoff wäre sicher nicht abgeneigt und die Zuschauer hätten allemal etwas zu lachen. Trotzdem müssen Fans jetzt ganz stark sein. Denn die «Gala» erlaubte sich mit dieser Schlagzeile einen gelungenen Aprilscherz.

Alle wichtigen Fakten zur Show
«The Voice of Germany»
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Eine Zahnspange mit integrierter Kamera

In der Technikwelt gibt es kaum etwas, das es nicht gibt. Wieso also keine digitale Zahnspange mit integrierter Kamera? Microsoft nennt das Wearable Computing. Dabei handelt es sich um Geräte und Dienste, die der Anwender am oder sogar im Körper trägt. Erster Prototyp soll eine digitale Zahnspange namens «Microsoft Braces» sein, die neben Bluetooth auch über eine 32-MP-Kamera verfügt.

So macht es uns eine Pressemitteilung des Computer-Riesen vom Dienstag weis. «So kann der Nutzer schon mit leicht geöffnetem Mund Fotos und Videos aufnehmen. Über den mitgelieferten Spangenbügel können Telefonate geführt werden», heißt es darin. Eingehende Anrufe oder Nachrichten würden wie bei handelsüblichen Handy durch einen Vibrationsalarm im Mundraum signalisiert. Spätestens hier wird klar: Das kann Microsoft nicht ernst meinen.

FOTOS: Sylvie van der Vaart Ihr Liebesleiden in Bildern

Peta kreiert Eiscreme aus purer Muttermilch

Auch die Tierschutzorganisation Peta erlaubte sich am 1. April 2014 einen fiesen Scherz. Als Weltneuheit kündigte sie pünktlich zur beginnenden Eissaison eine Eiscreme aus menschlicher Muttermilch an. «Muttis Beste» sollte als tierfreundliches Produkt gesund und lecker sein. «Dieses Eis ist für jeden ein wahrer Genuss und speziell für Allergiker und Menschen mit einem sensiblen Verdauungstrakt genau das Richtige», schreibt Peta.

Das außergwöhnliche Eis sei bald in klassischen Sorten wie Erdbeere, Schokolade, Joghurt als auch modernen Geschmacksvariationen wie Apfel-Minze, Erdnuss-Karamell und Muttermilch «Natur pur» in ausgewählten Eisdielen und im Peta-Onlineshop erhältlich. Mit dem tierleidfreien Milchprodukt wolle man vor allem das Leben der Kühe schützen, die durch die hohe Milchleistung schnell körperlich ausgelaugt seien. Klingt ganz nach Peta, ist aber dennoch eine Ente.

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Schokolade mit Mett-Füllung gefällig?

Einen für die meisten wohl auch eher unappetitlichen Aprilscherz tischt auch Ritter Sport der Öffentlichkeit auf. «Schokolade und Mett - eine auf den ersten Biss ungewöhnliche Kombination, auf den zweiten Biss aber eine Sorte, die man nie mehr missen möchte», preist das Unternehmen in seinem Online-Shop die neue Ritter-Sport-Sorte «Mett» an. Mit ins Boot geholt hat es sich die Rügenwalder Mühle, die für das fleischige Innenleben sorgt.

Die 100g-Tafel gibt es für 95 Cent und verspricht laut Shop eine würzig-süße Geschmacksexplosion. Doch alle bestellwütigen Fleischliebhaber, die sich schon gefreut haben und online gleich zuschlagen wollten, schauen in die Röhre. Denn die Schoki ist nicht, wie die Website ausweist, «in Kürze lieferbar». Tatsächlich gibt es sie gar nicht. Im Netz kursieren zahlreiche solcher Fake-Sorten von Ritter Sport, darunter Käsespätzle, Ravioli und Weißbier.

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fro/news.de

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