28.03.2014, 11.14 Uhr

Tattoo als Strafe: Teures Fastfood: Norweger lässt sich McDonald's-Rechnung stechen

Norweger Stain Ytterdahlaus ließ sich als Strafe eine Rechnung der Fastfood-Kette McDonald's auf den Unterarm tätowieren. Die Rechnung mit Cheeseburgern und Mc Flurry ging um die Welt. Und auch die nächste schräge Tätowierung ist schon in Planung.

Der 18-jährige Norweger Stain Ytterdahlaus trägt jetzt eine außergewöhnlichen Körperschmuck selbst aussuchen. Zur Wahl standen ein Barbie-Tattoo auf seinem Hinterteil oder eine McDonald's-Rechnung auf dem Unterarm.

Cola, Cheeseburger und Mc Flurry

«Sogar Datum und Uhrzeit stehen auf meinem Arm», sagte der 18-Jährige. Bestellt hat er eine große Cola, drei Cheeseburger, einen sogenannten «Happy Cheese» und einen «Nonstop Flurry» mit extra Toppings. Das Festmahl kostete insgesamt 143 Kronen, umgerechnet 17,30 Euro. Das Tattoo war aber bestimmt teurer und hält auch länger als das Sättigungsgefühl.

Der junge Mann aus Lørenskog hat sich das ungewöhnliche Tattoo im Sabelink-Studio stechen lassen. Das Tattoo sei einer der außergewöhnlichsten Aufträge gewesen, verriet ein Mitarbeiter der «Romerikes Blad». Auf die Frage des Tätowierers, ob er sich nicht auch noch die Tattoo-Rechnung stechen lassen wolle, willigte Ytterdahlaus sofort ein. Am Montag hat er seine nächste Sitzung im Studio.

Das Tattoo von Stian Ytterdahlaus geht um die Welt

«Ich bin jetzt eine lebende Plakatwand», sagte Ytterdahlaus gegenüber «Romerikes Blad». Für ihn sei das alles ein riesiger Spaß. «Wenn ich 50 oder 60 Jahre alt bin, ist es das vielleicht nicht mehr. Aber es war meine Entscheidung.»

Von Norwegen aus gelangten die Berichte über das ungewöhnliche Tattoo in die ganze Welt. Sein Telefon klingelte ununterbrochen. Circa 1000 Anrufe sollen es gewesen sein. «Das habe ich nicht erwartet, es ist nur eine Rechnung», sagte der Teenager. «Aber ich finde es cool, dass ein Tattoo Aufmerksamkeit in der ganzen Welt findet.» Selbst seine Mutter findet das Tattoo cool und hat dem Foto auf der Facebook-Seite auch ein «Gefällt mir» gegeben.

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Marketing-Gag von Mc Donald's?

Eine Sprecherin von McDonald's teilte mit, dass es sich um keine Marketingkampagne handele. Das Tattoo ist also kein Werbegag. «Offenbar haben wir es hier mit einem sehr loyalen Kunden zu tun.»

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bua/iwi/news.de

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