07.03.2014, 10.16 Uhr

Wegen Tattoo in Narkose: Shitstorm! Tätowierter Hund erbost Tierschützer

Zweifelhafte Tierliebe: Ein New Yorker Tätowierer verpasste seinem Hund ein Tattoo in Herzform, während das Tier nach einer Operation noch in Narkose lag. Nachdem der Künstler ein Beweisfoto des frisch gestochenen Tattoos im Internet veröffentlichte, brach ein wahrer Shitstorm los.

Zweifelhafte Tierliebe: Diesen wehrlosen Hund ziert jetzt ein Herzchentattoo. Bild: twitter.com/am640

Manche Haustierbesitzer scheuen weder Kosten noch Mühen, um die Zuneigung für ihren Vierbeiner offen zur Schau zu stellen. Doch was sich ein New Yorker Hundebesitzer ausgedacht hat, sprengt die Grenzen des guten Geschmacks. Während sein Pitbull-Mischling Zion nach einer Milzoperation noch in Narkose lag, verpasste der Tattoo-Künstler seinem Vierbeiner eine Tätowierung in Herzform.

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Wenn Tierliebe unter die Haut geht

Auf dem Motiv, das dem Hund auf die rechte Schulter gestochen wurde, prangen die Namen Alex und Mel - der «New York Post» zufolge die Abkürzung der Namen der Herrchen des Hundes, Alexander Avgerakis und seiner Frau Melanie. Alexander Avgerakis ist es auch, der das Foto des frisch tätowierten Hundes unter seinem Instagram-Namen mistahmetro7 postete. Begleitend zum Foto veröffentlichte er den Kommentar «Mein Hund ist cooler als deiner!» - und trat damit einen Shitstorm erster Güte los.

Wütende Tierschützer laufen Amok

Tierschützer in aller Welt sind empört über die zweifelhafte Körperkunst, die Avgerakis seinem Hund verpasste. Innerhalb kürzester Zeit spürten wütende Tierfreunde das Tattoo-Studio auf, in dem Alexander Avgerakis arbeitete. Zahlreiche Morddrohungen und wütende Proteste waren der Grund, dass mistahmetro7 kurzerhand seinen Job kündigte. Die «New York Post» zitiert den Shopinhaber Chris Torres wie folgt: «Er hat mir eine Nachricht geschickt und gekündigt. Ich werde nicht versuchen, ihn zurückzuhalten - ich kann ihn nicht länger bei mir arbeiten lassen.»

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zurück Weiter Fuchs Sniffer und Hund Tinni sind die besten Freunde - und bald Protagonisten eines Kinderbuchs. (Foto) Foto: Torgeir Berge Kamera

Trotzdem nimmt der Chef seinen ehemaligen Angestellten in Schutz: «Er ist kein Tierquäler, er hat nur nicht darüber nachgedacht, was er tut.» Immerhin habe er viel Geld in die Gesundheit seines Hundes investiert, zuletzt die Milzoperation, die der Hund wegen eines Tumors über sich ergehen lassen musste. Ob das reicht, die erhitzten Gemüter unter den Tierschützern zu beruhigen?

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loc/kls/news.de

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