Ami greift zur Waffe: Nachbar hat mich telepathisch vergewaltigt

Mit Crack soll der Nachbar seine Frau gefügig gemacht haben, bevor er sie telepathisch vergewaltigte: Michael Selleneit aus dem US-Staat Utah wollte diese «Tat» nicht ungesühnt lassen und schoss dem Nachbarn zweimal in den Rücken. Was war da denn los?!

Patrick H. Moore hat sich in seinem US-Verbrecher-Blog «All Things Crime» auf kuriose Mord-Fälle spezialisiert. So einer wie dieser sei ihm zuvor noch nicht untergekommen, schreibt er in seinem aktuellen Beitrag.

Alles fing damit an, dass Meloney Selleneit ihrem Mann Michael erzählte, der Nachbar in ihrer Wohnwagen-Siedlung in Centerville, Utah, habe sie sexuell missbraucht - per Telepathie! Sie bat Michael, den Nachbarn zur Strafe zu erschießen.

Mit Crack sollte Meloney für Telepathie gefügig gemacht werden

Die 55-jährige Meloney ist psychisch krank. Ihr Mann war ihr offenbar hörig, denn er stiefelte in den Garten und schoss dem Nachbarn, der dort gerade seine Pflanzen pflegte, zweimal in den Rücken. Der Mann überlebte.

Per Crack habe dieser seine Frau gefügig gemacht, sagte Michael Selleneit später aus. Er wurde für seinen Mordversuch bereits 2012 zu zweimal 15 Jahren Haft verdonnert. Bereits 1990 war er wegen Missbrauchs eines Kindes verurteilt worden.

FOTOS: Skurrile Aufklärungen Mordszene auf der Brust

Meloney besorgte die Waffe

Meloney verbrachte nach dem Mordversuch zwei Jahre in einer psychiatrischen Klinik und wurde unter anderem wegen Schizophrenie behandelt. Im September 2013 jedoch erklärte ein Richter sie für zurechnungsfähig. Sie wurde verurteilt, ihren Mann zu dem Verbrechen angestiftet und außerdem illegal die Waffe erworben zu haben.

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iwi/news.de

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