Zwischenfälle zu Silvester Kein guter Rutsch ins neue Jahr

Für einige Feierwütige endete Silvester 2013 im Krankenhaus. (Foto)
Für einige Feierwütige endete Silvester 2013 im Krankenhaus. Bild: dpa/Britta Pedersen

Während sich die Mehrzahl der Deutschen zum Jahreswechsel fröhlich feiernd in den Armen lag, endete für zahlreiche Bundesbürger der Jahreswechsel weniger glimpflich. In vielen Orten musste die Feuerwehr zu Bränden ausrücken, andernorts waren gar Todesfälle in der Silvesternacht zu beklagen.

Eigentlich ist der Jahreswechsel ein Grund zum Feiern - das neue Jahr will schließlich zünftig eingeläutet werden. Doch nicht jedem Feierwütigen bekommt die Mischung aus Alkohol und Feuerwerkskörpern. An vielen Orten in Deutschland wurde die Feuerwehr zu Brandeinsätzen gerufen, anderswo verletzten sich Menschen beim unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Sowohl die Polizei als auch die Feuerwehren schätzten die Silvesternacht als arbeitsreich, aber weitgehend ruhig ein.

Silvesterdrinks
Prost Neujahr!
Feuerzangenbowle mit Orangennote (Foto) Zur Fotostrecke

Zwischenfälle bei Silvesterfeiern in Berlin

In der Hauptstadt Berlin wurde die Feuerwehr 450 Mal zu Brandeinsätzen gerufen, insgesamt rückten die Kameraden 1667 Mal aus. Bei der Silvesterfeier am Brandenburger Tor kam es zu einer Messerstecherei zwischen zwei Gruppen von Männern. Drei Personen wurden dabei verletzt. Einen tragischen Zwischenfall gab es außerdem in Berlin-Pankow, wo einem 31-jährigen Mann von einem Böller eine Hand abgerissen wurde. Zudem gab es mehrere Verbrennungen und Handverletzungen, die in Berliner Krankenhäusern behandelt werden mussten.

Silvester-Party mit Promis
Wo die Stars Neujahr feiern
Demi Moore zog es zu Silvester auf die Insel Saint-Barthélemy. (Foto) Zur Fotostrecke

Tödliche Verletzungen durch Polenböller

Allerdings gab es auch Todesfälle in der ersten Nacht des neuen Jahres. In Niedersachsen starb ein 36-Jähriger beim Zünden eines Feuerwerks. Er wollte nach Polizeiangaben einen sogenannten Polenböller in einem eingegrabenen Rohr auf einer Wiese bei Rotenburg/Wümme zur Detonation bringen. Der Böller explodierte wohl zu früh und verletzte den Mann so schwer, dass eine Notärztin nur noch den Tod des 36-Jährigen feststellen konnte. Ob der Knaller legal in Deutschland verkauft Sprengkörper wurde, ist nach den Worten von Polizeisprecher Heiner van der Werp noch unklar. «Polenböller sind anders zusammengemischt, sie haben eine wesentlich stärkere Sprengkraft», sagte er.

Silvester
Damit das Feuerwerk ein Spaß bleibt
Silvester-Feuerwerk (Foto) Zur Fotostrecke

Zwei Todesfälle in Baden-Württemberg

Im baden-württembergischen Ammerbuch starb ein 31-jähriger Mann ebenfalls in Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern. Die Polizei machte zunächst keine Angaben, wie der Mann ums Leben kam. Bekannt ist lediglich, dass er sich mit anderen Personen auf einer Wiese aufhielt, um das Feuerwerk zu sehen und selbst Raketen zu zünden.

Ein weiterer tragischer Unglücksfall ereignete sich in Heidelberg, als ein 28-jähriger Mann auf ein Hallendach kletterte, um das Feuerwerk der Stadt besser beobachten zu können. Dabei stürzte er aus acht Metern Höhe durch das Dach auf einen Betonboden und wurde so schwer verletzt, dass er kurz darauf im Krankenhaus verstarb.

Sind Sie schon Fan von news.de auf Facebook? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

loc/news.de/dpa

Leserkommentare (0) Jetzt Artikel kommentieren
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig