Winter 2013/2014 Meteorologe und Bauernregel einig: Winter wird frostig!

Weil der Herbst zu mild war, wird der Winter 2013/2014 noch hart und frostig: Meteorologe Jürgen Schmidt warnt vor einem sehr langen und kalten Winter. Auch Bauernregeln und Hundertjähriger Kalender prognostizieren für den Winter 2013/2014 bittere Kälte.

Schon der vergangene Winter war hart. Doch für diese Wettervorhersage des Winters 2013/2014 sollten Sie schon mal eine heiße Tasse Tee aufsetzen. Denn es droht ein langer und kalter Winter.

Ausnahmsweise sind sich Diplom-Meteorologe Jürgen-Schmidt, mehrere Bauernregeln und der Hundertjährige Kalender diesbezüglich einig. News.de macht den Winterwetter-Check.

Wie wird das Wetter im Winter 2013/2014?

«Ein warmer Herbst führt tendenziell zu einem kalten Winter», sagt Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt von «wetterkontor.de». Je länger es im Herbst noch mild bleibt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für einen kalten Winter.

Wie war das Wetter im Herbst 2013 bisher?

Der November war bisher deutlich zu warm, die Abweichung lag laut des Wetterfroschs mehrere Grad über dem Mittelwert. Ebenfalls ist der November 2013 bisher viel zu nass. Bereits in den ersten zehn Tagen fiel an einigen Wetter-Messstationen bereits die Niederschlagsmenge des gesamten Monats. Auch der Dezember war deutlich zu warm.

Kaltluft aus dem Osten hat das frühlingshafte Temperaturniveau in Deutschland Ende Januar wieder etwas ausgeglichen. Unter dem Strich war der Monat nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dennoch 2,8 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990. Die erste Januar-Woche war fast sechs Grad zu warm. Niederschlag fiel nach DWD-Angaben vom Donnerstag im Westen meist als Regen, nur im Nordosten als Schnee. Insgesamt war es aber trocken - das Monatssoll wurde nur zu 75 Prozent erfüllt.

Glatt und frostig: So schön kann der Winter sein

Welche Bauernregel zum Winterwetter stimmt im Winter 2013/2014?

News.de stellt Ihnen zwei Bauernregeln vor, die das Wetter im Winter 2013 / 2014 vorhersagen könnten - und lässt die Treffer-Wahrscheinlichkeit von Meteorologen Jürgen Schmidt einschätzen.

Bauernregel-Check, Teil 1: Ist der Oktober warm und trocken, wird der Januar kalt.

Diese Bauernregel hat laut Diplom-Meteorologen Jürgen Schmidt eine Trefferchance von 60-70 Prozent. Sie stimmt also recht oft. Und in diesem Jahr war der Oktober leicht über der Normaltemperatur. Die Regenmengen waren in Deutschland dagegen allerdings recht unterschiedlich.

Bauernregel-Check, Teil 2: Schneit es an Allerheiligen, wird der Winter lang und kalt.

«Man kann nicht vom Wetter eines Tages auf eine ganze Jahreszeit schließen», so Wetterfrosch Jürgen Schmidt. Beim Siebenschläfer ginge das schließlich auch nicht. In diesem Jahr war das Wetter an Allerheiligen allerdings auch recht mild: In München lag die Maximaltemperatur bei sieben Grad plus, in Berlin bei 12 Grad.

Das sagt der Hundertjährige Kalender zum Winter 2013/2014

2013 ist das Mondjahr im Hundertjährigen Kalender. Für das Wetter bis zum Jahreswechsel heißt das: Bis Anfang Dezember wird es kalt. Der Boden gefriert, Schneefälle drohen. Zwischen dem 4. und 19. Dezember 2013 wird es wieder wärmer.

Doch zu Weihnachten 2013 ist es wieder kalt - und das bleibt auch zum Jahresbeginn 2014 so. Dann sind wir laut Hundertjährigem Kalender im Saturn-Jahr. Das heißt: Der Januar wird kalt, auch der Februar. März und April 2014 werden nass, der Mai ebenfalls noch kühl und feucht. Erst ab Juni 2014 können wir uns laut Hundertjährigem Kalender auf besseres Wetter freuen.

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kls/news.de

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Leserkommentare (49) Jetzt Artikel kommentieren
  • Kaffeesatzleser
  • Kommentar 49
  • 23.04.2014 17:33

Muuaaaaahahahahaha! Kalt, nass und windig? Wer nach 2013 immer noch an die Prognosen von Hundertjährigen Kalendern, Bauernregeln, Sternenkonstellationen und Voodoo-Zauberern glaubt ist selber schuld. Der Winter 2013/14 und der aktuelle Frühling beweisen, dass Meteorologie auch im Jahr 2014 eine weitgehend im Dunkeln tappende Wissenschaft bleibt. Wettermodellen und Supercomputern zum Trotz.

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  • Käsesahne
  • Kommentar 48
  • 23.02.2014 17:34

Im nächsten Leben werde ich auch Meterologe. Einfach einen Käse den Leuten erzählen und dabei noch satt Kohle einstecken. Die Politik lässt grüssen.

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  • Wetterfrosch
  • Kommentar 47
  • 23.02.2014 10:22

ist ja alles gut und recht, aber die ganz große Frage lautet doch: für welches Gebiet ist die Vorhersage, wir haben doch alle 100 Kilometer ein anders Wetter. Der Bauernkalender gilt für ganz Deutschland. Also was soll der ganze Schmarren. Wir haben nie das gleiche Wetter in München und HAmburg zB.

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