«Pornojahre»: Die nackte Wahrheit über die Erotikbranche

Wer als Mann gut im Bett ist, steigt in die Erotikbranche ein - logisch! Das zumindest dachte sich Till Kraemer. Anfangs wollte er sich als Pornodarsteller nur etwas dazuverdienen. Denn sein eigentlicher Schauspiel-Job hielt ihn mehr schlecht als recht über Wasser. Doch dann wurde die Nebenbeschäftigung zum wahren Traumjob.

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In insgesamt 150 Pornofilmen hat Till Kraemer mitgespielt. Zu Beginn lediglich als Nebenjob gedacht, entwickelte sich der neue Beruf schnell zum Traumjob.

Nachdem er sich der Liebe wegen schließlich wieder umorientiert hat, zieht er nun in seinem Erstlingswerk «Pornojahre» ein Fazit und blickt zurück auf seine Zeit in der Erotikbranche. «Die geilste Zeit meines Lebens», wie Kraemer selbst sagt.

Neben lustigen Anekdoten berichtet der ehemalige Pornodarsteller auch von den gesundheitlichen Risiken der Industrie und den geheimen Stunden, welche die Kollegen auch nach Drehschluss noch gemeinsam verbrachten.

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Lesen Sie exklusiv bei news.de einen Auszug aus «Pornojahre»:

«Als ich beim Fitness das erste Mal seit meiner Verletzung wieder 120 Kilo auf der Bank drücken konnte, habe ich das ganz stolz Nina berichtet. Sie war höchst amüsiert, dass das für mich so wichtig ist. Aber mal ehrlich, es sind doch nur zwei Dinge wirklich wichtig: wie stark man ist und was man im Bett leistet.

Schnelles Auto, schickes Haus? Scheiß drauf! Wir sind Neandertaler - es zählen Bizeps und Schwanz. Nichts macht so happy, wie Gewichte zu stemmen und gut zu bumsen. Ganz schön archaisch. Beim Porno war's auch so: Habe ich als Darsteller gut funktioniert und eine geile Sexszene hingelegt, habe ich mich super gefühlt. Habe ich eine lausige Nummer abgeliefert, war ich am Boden zerstört.

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Wir sind nicht so zivilisiert, wie wir gern tun. Mich hat mal ein eifersüchtiger Exfreund meiner Freundin angeprollt. Ich war so aggro, dass ich ihn durch eine Schranktür geboxt habe. Mein Körper war ein hochexplosiver Cocktail aus Testosteron und Adrenalin. Der Mensch, die Krone der Schöpfung? Ja nee, is klar...»

Ein Blick durchs Schlüsselloch

Pornos und die gesamte Industrie sind noch immer ein Tabuthema unserer Gesellschaft. Wer sich Schmuddelfilme ausleiht und anschaut, der tut dies still und heimlich. Durch kostenlose Webseiten wie youporn.com hat mittlerweile jeder ungehindert Zugang zu Pornofilmchen.

Durch Till Kraemer erhält der interessierte Leser einen Blick hinter die Kulissen einer Branche, in der nur noch wenige das große Geld verdienen, da auch die neuen Medien die Erotikindustrie zum Umdenken gezwungen haben.

Hier können Sie «Pornojahre» direkt bestellen!

Autor: Till Kraemer
Titel: «Pornojahre - Sex, Ruhm und die geilste Zeit meines Lebens - 33 lustige, frivole und unfassbare Geschichten aus dem Leben eines Pornostars»
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Umfang: 272 Seiten
Preis: 9,95 Euro

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zij/news.de

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4 Kommentare
  • Der immer seinen Nickname vergisst

    13.10.2013 14:27

    Na, ja mit den Auszug aus dem Buch oben erwarten einen wohl nicht gerade neue Einsichten. Vielleicht sind die Anekdoten ja witziger ?? Porno und Erotikspielzeuge gibt es Beginn der Menschheit und wirds auch immer geben. Oftmals ist es für das agilere Männergeschlecht auch die einzige Möglichkeit...schließlich erfährt man in den wissenschaftlichen Studien, das Wunsch und Wirklichkeit riesige Differenzen zeigen.

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  • Willi Heyer

    13.10.2013 11:49

    Selbermachen ist Geil

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  • Michel1966

    12.10.2013 14:48

    Nein - Warum auch!?

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