Von news.de-Redakteurin Franziska Obst - 22.08.2018, 15.20 Uhr

Privatkindergarten: Kosten, Betreuung und Co. - Wie gut sind private Kindergärten?

Obwohl seit 1. August 2013 ein gesetzlicher Anspruch auf einen Kita-Platz besteht, sieht die Realität noch immer deutschlandweit anders aus. Viele Eltern suchen verzweifelt nach einem Betreuungsplatz. Dabei rücken andere Alternativen in den Fokus. So auch die private Kindertagesstätte. Wir klären über die Vorteile und Kosten auf.

Einige Eltern schätzen die Vorzüge einer privaten Kita, in der ihr Kind optimal betreut wird. Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Es lässt sich nicht abstreiten: Durch den Mangel an ausreichend Kita-Plätzen wird die Kinderbetreuung in Deutschland immer mehr zu einem echten Profit-Geschäft. Private Kitas schießen aus dem Boden wie Pilze. Doch längst nicht alle Eltern können sich diesen Luxus leisten.

Privatkindergarten und Kindertagesstätte: Die Kosten im Vergleich

Eine kommunale Kindertagesstätte kostet im Schnitt um die 200 Euro monatlich. Je nachdem wo Sie wohnen, können die Gebühren entsprechend höher oder niedriger ausfallen. Eine private Einrichtung hingegen schlägt mit bis zu 1300 Euro im Monat zu Buche. Wer "Glück" hat, zahlt "nur" um die 500 Euro – die Preise schwanken extrem. Viele Einrichtungen geben diese auch erst bei einem Bewerbungsgespräch bekannt. Deshalb müssen Sie sich diesbezüglich individuell über die anfallenden Kosten informieren.

Warum ist ein privater Kindergarten so teuer?

Die hohen Preis sind leicht erklärt: Kommunalen Kindertagesstätten werden vollständig aus öffentlichen Geldern finanziert. Diese finanziellen Mittel setzen sich aus den einzelnen Zuschüssen des Bundes, des betreffenden Bundeslandes und der entsprechenden Gemeinde zusammen. Private Einrichtungen hingegen müssen sich zu 100 Prozent selbst finanzieren und werden in keinster Weise gefördert.

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