Kannibalismus US-Polizist wollte Frauen verspeisen

Kannibalismus
Die bekanntesten Kannibalen

Von news.de-Redakteur Frank Willberg
Ein bisschen Gedankenpolizei und Science Fiction geistert schon durch das New Yorker Gericht. Aber auch blankes Entsetzen angesichts der Obsessionen und Absichten eines 28-jährigen Polizisten, dessen Anklage nun vor Gericht verhandelt wird. Ein Frauenfresser!

Gilberto Valle plante, mindestens 100 Frauen zu verspeisen und spionierte seine Opfer mit Hilfe von Polizeiakten aus. «Lebenslänglich» fordert Staatsanwalt Randall Jackson. Die Anklage lautet auf Verschwörung zur Entführung und Folter von Frauen sowie Missbrauch von Polizeidaten.

Genau genommen ist nichts passiert, fast nichts. Valles Verteidigerin Julia Gatto spricht von sehr bizarren sexuellen Fantasien und plädiert auf Freispruch. Für die Staatsanwaltschaft zeugen die entdeckten Namen, Fotos und persönlichen Details von 100 Frauen von einer realen Bedrohung. Auch Tathilfsmittel hätte der Angeklagte aufgelistet.

Von seiner geschockten Frau entlarvt

Gilberto Valle tat sechs Jahre unauffällig seinen Dienst bei der Polizei von New York, schien ein braver Familienvater zu sein. Aber dann entdeckte seine Ehefrau die unglaublichen sexuellen Obsessionen auf dem heimischen Computer: Fotos von Leichen, Emails mit anderen Fetischisten sowie mögliche Opfer. Als erste Zeugin der Anklage sagte sie unter Tränen aus: «Plötzlich starrte ich auf Fotos von mir und von Freundinnen.»

Demzufolge sinnierte ihr Grusel-Gatte im Internet darüber, auch ihre Kehle durchzuschneiden. Andere Frauen soll er auf kleiner Flamme bei lebendigem Leibe kochen lassen wollen, damit sie möglichst lange am Leben bleiben würden. Außerdem habe er online die Frage diskutiert, wie ein Mensch in den Backofen passen würde. Die 27-Jährige floh mit ihrem Baby aus dem Haus und rief das FBI.

Besuch im Sadomaso-Studio
Latex, Peitsche und Schläge

Die britsische Daily Mail berichtet ebenfalls vom Zeugen Corey Walsh. Der FBI-Agent verlas Passagen aus den sichergestellten Email-Korrespondenzen des «Cannibal Cop». Valle habe darauf gebrannt, seine Kommilitonin Kimberly Sauer zu kochen, wollte unbedingt das Fleisch junger Frauen schmecken. Ein Brite mit dem Email-Namen «MeatMarketMan» hätte ihm die Kunst des Kannibalismus gelehrt.

All diese Absichten, Fantasien und Tatvorbereitungen könnten Valle nun ganz real lebenslänglich einbringen. Er selbst bekannte sich zum Verhandlungsauftakt nicht schuldig.

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wif/kls/news.de

Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • putinfanatiker
  • Kommentar 3
  • 28.02.2013 15:18
Antwort auf Kommentar 2

In den USA gibt es bestimmt keine Tafel , man der arme Polizist hat doch HUNGER GEHABT und HUNGER TUT WEH !

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  • heinrichIV
  • Kommentar 2
  • 28.02.2013 12:41

Diese schöne neue Welt produziert ne Menge geistig gestörter Typen. Kein Wunder, wenn perverse Minderheiten in Politik und Medien das Sagen haben und dominieren. Und die Masse der Bevölkerung ist einfältig und dumm. Somit glänzende Voraussetzungen für abartig denkende Zeitgenossen. Das scheint sogar bereits der Papst erkannt zu haben und zieht sich zurück, um damit nicht infiziert zu werden.

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  • putinfanatiker
  • Kommentar 1
  • 28.02.2013 11:22

Wie kann man den nur so Durchgeknallt sein Typisch Ami hoffentlich bekommt der was er verdient ( die Kugel ) !

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