Weihnachtswetter Blitzeis, Massencrash und Hitze-Rekord

Rückblick
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Das Weihnachtswetter spielt verrückt: Der Norden schlittert über Blitzeis, auf der A 23 sind bei einer Massenkarambolage 14 Autos ineinander gekracht. Am Heiligabend sind für den Süden Deutschlands rekordverdächtige 16 Grad angekündigt.

Blitzeis und überfrierende Nässe haben in der Nacht zu Sonntag auf der Autobahn 23 im Kreis Pinneberg eine Massenkarambolage ausgelöst. Nach Angaben der Autobahnpolizei krachten auf einem 400 Meter langen Abschnitt bei Rellingen kurz nach Mitternacht 14 Pkw ineinander. Bei weiteren Unfällen kam es an zwei Pkw zu Blechschäden. Insgesamt wurden sechs Menschen leicht verletzt. Die Autobahn musste in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt werden.

Auch auf anderen Straßen Schleswig-Holsteins ereigneten sich in der Nacht witterungsbedingte Unfälle. Bei Wittenborn im Kreis Segeberg kam ein Fahrer mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 206 wegen Glätte ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Dabei erlitt der Fahrer schwere, seine beiden Beifahrer leichte Verletzungen.

Das Wetter zu Weihnachten

Am Heiligabend soll es im Nordosten noch streckenweise glatt bleiben. Im Süden und teils auch in der Mitte Deutschlands hingegen bleibt es trocken, nach Norden und Nordwesten hin wird es im Tagesverlauf trüb und regnerisch. Das Thermometer klettert auf Werte bis 5 Grad im Nordosten - und rekordverdächtige 16 Grad im Breisgau. In den Bergen und an der See sind Sturmböen möglich.

Am ersten Weihnachtstag kann im Westen und Nordwesten her Regen fallen, der später auch den Südwesten und die mittleren Regionen erfasst. Mit Höchstwerten zwischen 7 bis 13 Grad bleibt es mild. Starke Sturmböen sind weiterhin in den Bergen und an der See möglich.

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jag/news.de/dapd

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