Gerichtsurteil Lebenslang nach Mord beim Fesselsex

Die jecke Justizia
Kuriose Fälle vor Gericht

Mord unter Drogeneinfluss: Ein 34-Jähriger hatte seine Freundin beim Fesselsex umgebracht. Nun wurde er zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Verteidigung hatte auf eine Verurteilung wegen Totschlags plädiert.

Zu lebenslanger Haft wegen Mordes hat das Landgericht Trier einen 34-jährigen Mann aus der Eifel verurteilt, der seine Freundin beim Fesselsex tötete. Die Strafkammer folgte am Freitag dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte dagegen auf eine Verurteilung wegen Totschlags plädiert.

Dass er die 27-Jährige in Kinderbeuern (Kreis Bernkastel-Wittlich) getötet hat, hatte der Angeklagte vor Gericht eingeräumt. Allerdings gab er, wie zuvor schon in einer polizeilichen Vernehmung, an, in Trance gehandelt zu haben. Er habe vor der Tötung eine Kräutermischung konsumiert und deshalb unter dem Einfluss dieser Droge gestanden. Die Staatsanwaltschaft hält das jedoch für eine «Schutzbehauptung», wie Patzak erklärte. Zwar lasse sich nicht mit letzter Gewissheit ausschließen, dass der Angeklagte seinerzeit Drogen genommen hätte. Entscheidender sei aber, dass er die Tat systematisch geplant habe.

wam/news.de/dapd

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Beim Fesselsex: Lebenslange Haftstrafe für Mord an Freundin » Panorama » Aktuelles

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