Fatales Missverständnis Kampfjets zwingen Airbus zur Landung

Eine befürchtete Geiselnahme an Bord eines Flugzeuges in Amsterdam war falscher Alarm. Passagiere in dem spanischen Airbus sagten dem niederländischen Radiosender NOS, dass es an Bord keine Probleme gebe. Das haben die Behörden mittlerweile bestätigt.

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In den Niederlanden haben am Mittwoch Berichte über die mögliche Entführung eines spanischen Passagierflugzeugs für Aufregung gesorgt. Die Maschine der Fluggesellschaft Vueling wurde zeitweilig von zwei F16-Kampfflugzeugen eskortiert. Die Airline erklärte später auf Twitter, der Amsterdamer Flughafen Schiphol habe die Sicherheitsvorkehrungen in Kraft gesetzt, nachdem das nationale Koordinationszentrum zu Terrorismus erklärte, dass es keine Funkverbindung mit dem Piloten gegeben habe und eine Geiselnahme nicht ausgeschlossen werden konnte.

An Bord befanden sich laut einem Bericht auf der Internetseite der Zeitung De Telegraaf 183 Passagiere. Der Rundfunksender NOS konnte einen der Passagiere an Bord telefonisch erreichen. Dieser sagte, es sei ruhig und es habe keine Geiselnahme stattgefunden.

«Wir sind selbst erstaunt, was hier los ist», sagte eine Frau. Die spanische Fluggesellschaft Vueling dementierte eine angebliche Geiselnahme an Bord ihrer Maschine. Eine Sprecherin sagte nach Angaben der Madrider Online-Zeitungen elmundo.es und elpais.com, an Bord des in Amsterdam gelandeten Flugzeugs sei alles okay. Es habe ein Missverständnis in der Kommunikation zwischen dem Piloten und dem Kontrollturm gegeben.

Riskantes Spiel: Die Katastrophe ist einkalkuliert

Der Airbus der spanischen Fluggesellschaft Vueling mit 193 Passagieren war gegen 14 Uhr unter Begleitung von zwei F-16-Kampfjets der niederländischen Armee gelandet. Es kam aus Malaga.

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rut/news.de/dapd/dpa

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