Strafbare Beleidigung Italiener künftig ohne Eier in der Hose

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Passen Sie beim nächsten Urlaub in Italien besser auf - und werfen sie niemandem zwischen Potenza und Palermo vor, keine Eier in der Hose zu haben. Denn das ist eine strafbare Beleidigung, urteilte nun der höchste italienische Gerichtshof letztinstanzlich.

In Italien kann man einem anderen nicht mehr ungestraft an den Kopf werfen, er habe «keine Eier» in der Hose. Höchstrichterlich ist nun festgelegt, dass diese deftige Wortwahl beleidigt und ein Vergehen darstellt. Wie die Zeitung La Repubblica berichtete, hat der Oberste Gerichtshof damit einen Streit zwischen zwei Cousins aus Potenza und Taranto entschieden.

«Die Beleidigung stellt nicht so sehr die Männlichkeit des Gegners infrage, sondern vielmehr seine Entschlossenheit und Konsequenz», hielt das Gericht fest. Diese Tugenden würden nun mal, ob zu Recht oder zu Unrecht, immer noch dem männlichen Geschlecht zugeschrieben. Ein Zivilrichter wird jetzt festlegen müssen, ob der eine Cousin seinem beleidigten fernen Verwandten eine Entschädigung zahlen muss.

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jag/zij/news.de/dpa

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • maro 12
  • Kommentar 2
  • 02.08.2012 19:28

Das habe ich auch gedacht. Für dieses Möchtegern-Macholand aber nicht ungewöhnlich. Und wenn garnichts mehr geht,geht er zur Mama.

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  • Texas Shooter
  • Kommentar 1
  • 02.08.2012 16:52

bin ich froh,daß Italien keine anderen Probleme hat...

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