Marsmission Die Planeten der Zukunft

Der Mars ist erreicht, aber es warten noch viele andere Geheimnisse im Weltall. Lichtjahre entfernt, teils unendlich heiß, teils von eisigen Gletschern überzogen. Besonders beeindruckend sind die Supererden - sie gleichen unserem Planeten und sind doch ganz anders.

Heute morgen ist die Marssonde «Curiosity» auf dem Mars gelandet und sendet sogar schon erste Bilder. Beinahe neun Monate war die Sonde unterwegs zu dem roten Planeten und soll unter anderem herausfinden, ob es einmal Wasser auf dem Planeten gab - oder immer noch gibt.

Das All ist zu großen Teilen unerforscht, wir wissen nur wenig über die Planeten, Sterne und Systeme, die sich rund um uns herum befinden. Ist die Menschheit nur der Zufall eines Zufalls - oder gibt es auch an anderen Orten noch Leben, außerirdisches Leben?

Die beste Möglichkeit, dies zu ergründen, bieten Planeten, die auch Wasservorkommen haben. Und immer wieder entdecken Wissenschaftler bei ihrer Suche auch sogenannte Supererden. Dabei handelt es sich um Planeten, die masseähnlich zu unserer Erde sind. 26 von ihnen soll es geben, erst zwei wurden jedoch auch wirklich bestätigt und bestehen sicher aus Stein - bei den restlichen 24 wird noch viel erforscht werden müssen.

Auf MOA-2007-BLG-192-Lb ist es eiskalt - noch

CoRoT-7 b ist einer von den zwei Planeten, von denen man weiß, dass sie erdähnlich sind - auch wenn CoRoT-7 b nicht bewohnbar ist. Temperaturen von mehr als 1000 Grad würden alles Leben sofort vernichten. Verschiedene Stoffe steigen beim Verbrennen auf und sorgen dafür, dass es auf dem Planeten regnet: Kieselsteine. CoRoT 7 b gehört zum Sternbild des Einhorns. Beinahe romantisch. Mit 490 Lichtjahren aber auch sehr weit weg.

Astronomie: Weltall kurios

Der andere bisher bestätigte Planet ist Kepler-10b. Seit dem vergangenen Jahr ist klar, dass er erdähnlich ist. Allerdings ist es dort mit mehr als 1500 Grad auch wieder viel zu warm - selbst absolute Sonnenfreunde würden hier innerhalb weniger Sekunden geschmort.

Das Gegenteil bietet MOA-2007-BLG-192-Lb. Einer der kleinsten bisher entdeckten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems besteht vermutlich nur aus Eis und Gestein und ist von einem riesigen und tiefen Ozean überzogen - so ganz sicher ist das allerdings nicht. MOA-2007-BLG-192-Lb wurde durch das sogenannte Microlensing entdeckt, das dafür verwendet wird, sehr lichtschwache Planeten zu sehen, allerdings nur für einen kurzen Moment. Obwohl es auf dem kleinen, rund 300 Millionen Lichtjahre entfernten Planeten, sehr kalt ist, glauben Wissenschaftler, dass wärmere Temperaturen möglich wären. Die müssten aber direkt auf dem Planeten erzeugt werden - ein spannendes Forschungsfeld, da sind die Wissenschaftler sicher.

Begleitet werden all diese Forschungen von der aufregenden Frage, ob es außerirdisches Leben gibt. Der Mars soll erste Antworten liefern.

Yeti & Co.: Hurra, es gibt sie wirklich!

som/ham/news.de

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Sven Forbis
  • Kommentar 1
  • 06.08.2012 15:59

Sicher gibt es in diesem Universum noch anderes und vor allem höher entwickeltes Leben. Es ist nur eine Unsitte und Überheblichkeit des Menschen zu glauben, er sei die Krönung der Schöpfung. Wenn der Mensch wirklich so schlau und klug wäre, wie er von sich behauptet, würde er endlich daran gehen und anfangen, das Leid und Elend auf diesem Planeten abzustellen.

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