Großstädte
Die Wohnungsnot droht

825.000 Wohnungen werden in den nächsten fünf Jahren fehlen, sagt eine Studie, Bauminister Ramsauer macht sich Sorgen um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum, vor allem in Großstädten. Schuld daran sind die vielen Singles, das häufige Umziehen und die Finanzkrise. Doch was tun?

FOTOS: Teure Städte Hier zahlen Sie die höchste Miete
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7 Kommentare
  • hector

    04.01.2013 13:03

    Anstelle des sozialen Wohnungsbaus sollte heute der Bund Zuschüsse an die kommunalen Wohnungsbauunternehmen für den Neubau geben. Diese können dann zu kostendeckenden Preisen vermieten, ohne dass etwa eine Wohnberechtigung erforderlich ist, wie beim sozialen Wohnungsbau. Die WU können ihre Wohnungsbestände auch verkaufen, wenn die Sozialbindung abgelaufen ist, und haben damit Geld zum Neubau. Preisgünstige ältere Wohnungen für Sozialschmarotzer gibt es genug. Die privaten Bauträger können Wohnungsbau heute in der Regel nur machen, wenn die Wohneinheiten bereits vor Baubeginn verkauft sind. Entweder an Eigennutzer oder an Investoren, die diese dann vermieten.

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  • hector

    03.01.2013 11:57

    Sozialer Wohnungsbau ist zu teuer, das stimmt, und es ziehen dort fast nur Hartzer ein. Für unseren Staat ist er zu teuer, da 50% der Kosten vom Staat zu erbringen sind. Das ist ein Modell aus der Nachkriegszeit, als pure Wohnungsnot herrschte. Heute ist es ratsam, dass Städte und Gemeinden in den Wohnungsbau investieren. Städte können mit ihren stadteigenen Wohnungsbaugesellschaften neue Wohngebäude auch mit freier Finanzierung schaffen. Die Städte haben damit eine ausgezeichnete Geldanlage für ihre dank sprudelnder Gewerbesteuereinahmen überquellenden Haushaltskassen. Die Wohngebäude sind bleibende Werte für jede Stadt.

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  • hector

    02.01.2013 16:11

    In vielen Städten wird auch der Abbruch von Wohnblöcken aus den 60er und 70er Jahren erforderlich, im Osten wie im Westen. Viele sind energetisch und substanziell derart schlecht, und eine Modernisierung lohnt bei vielen Gebäuden aus dieser Zeit einfach nicht. Deshalb kann man damit rechnen, dass Trabantenstädte aus dieser Zeit schon bald abgebrochen werden. Daran führt einfach kein Weg vorbei. In vielen Städten hat sich in den letzten Jahren die Wohnungssituation verschärft. Insofern ist heute eine Investition in einen energetisch optimalen Wohnungsbau die beste Anlage, wenn auch der Standort stimmt.

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