Unglück am Montblanc Drei Deutsche unter Lawinen-Opfern

Bei einem Lawinenunglück am Montblanc-Massiv in Frankreich sind neun Menschen getötet und acht weitere verletzt worden. Nach Angaben der französischen Hochgebirgspolizei sind unter den Toten auch drei deutsche Bergsteiger.

Lawinenunglücke: Keine Chance gegen den Schnee

Wie die Hochgebirgspolizei im französischen Chamonix mitteilte, konnte einer der Verletzten am frühen Morgen die Rettungskräfte alarmieren. Es sei umgehend ein Großeinsatz eingeleitet worden.

Bei dem Lawinenabgang um kurz nach 5 Uhr am Donnerstagmorgen seien zudem acht Menschen verletzt worden, hieß es. Die Suche nach den Verschütteten laufe auf Hochtouren. Details zum Unglückhergang liegen noch nicht vor.

Unter den neun Todesopfern sind drei Deutsche. Dies teilte die Präfektur von Chamonix. Vier weitere Bergsteiger würden noch vermisst. Nach Angaben der Behörden war das Unglück das schlimmste seit Jahren.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Das Unglück ereignete sich in rund 4000 Metern am Mont Maudit. Er liegt für Bergsteiger auf dem Weg zum Montblanc, der mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen ist.

Die Polizei in Chamonix teilte mit, bei ihr sei um 5.25 Uhr ein Notruf über eine Lawine am Mont Maudit eingegangen. Dutzende Polizisten und Rettungskräfte sowie zwei Hubschrauber seien im Einsatz gewesen, um die Toten zu bergen. Die Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

wam/news.de/dpa/dapd

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