Amrum Zehnjähriger Sebastian bleibt verschwunden

Können Touristen vor Ort der Polizei bei der Suche nach dem vermissten Sebastian helfen? (Foto)
Können Touristen vor Ort der Polizei bei der Suche nach dem vermissten Sebastian helfen? Bild: Benjamin Nolte/dapd

Klärt sich heute das Schicksal des vermissten Sebastians? Am Sonntag verschwand der Zehnjährige aus Österreich auf der Nordseeinsel Amrum spurlos. Die Polizei hofft auf die Hilfe der Bevölkerung und setzt auch das Internet bei der Suche nach dem Kind ein.

Weiter keine Spur von dem vermissten Sebastian: Die Polizei hatte auch am Mittwochmorgen noch keine Hinweise zu dem Schicksal des zehnjährigen Urlauberkindes auf der Nordseeinsel Amrum. Der Junge aus Österreich war am Sonntag auf rätselhafte Weise verschwunden. Trotz intensiver Suche mit Hubschraubern, Spürhunden und Schiffen der Seenotrettung auch über die Insel hinaus blieb das Kind bisher verschwunden. Am Mittwochmorgen sollte die Suche nach Sebastian weitergehen.

Die Polizei bat die Bevölkerung um Mithilfe. Sie veröffentlichte Bilder des Jungen im Internet und forderte die Menschen auf, Ausschau nach dem blond gelockten Kind zu halten. Der Verein «Initiative für vermisste Kinder» veröffentlichte eine Vermisstenmeldung auf seiner Facebook-Seite. Die Initiative will Sebastians Foto zudem am Mittwoch bundesweit auf rund 2000 Infoscreens auf Bahnhöfen und Flughäfen zeigen. «Wir haben mit dieser Methode schon mehrfach Erfolg gehabt und Kinder wiedergefunden», sagte der Sprecher und Mitgründer der Initiative, Carl Bruns.

Sebastian war am späten Sonntagnachmittag zuletzt bei Wittdün auf einem Spielplatz am Strand gesehen worden. Danach verlor sich seine Spur. Die Polizei hofft auch auf Hinweise durch Urlaubsbilder von dem Ort. Sie rief Einheimische und Inselbesucher dazu auf, Fotos und Videoaufnahmen, die sie am Tag von Sebastians Verschwinden von dem Spielplatz gemacht hatten, zur Verfügung zu stellen. Der Spielplatz liegt nur rund 200 Meter von dem Ferienhaus entfernt, in dem Sebastian mit seinen Eltern und seiner Schwester Urlaub machte.

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zij/news.de/dpa

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