Mutter verhaftet Polizei entdeckt verweste Babyleichen

Mary-Jane, Mirco, Nina...
Kinder, die grausam ermordet wurden

Auf dem Dachboden seines Hauses bei Bremen hat der neue Besitzer eine verweste Babyleiche gefunden. Die Polizei entdeckte dort später noch einen zweiten toten Säugling. Die eigene Mutter hat gestanden, sogar noch ein weiteres Baby unversorgt weggeworfen zu haben - sie sitzt nun in Haft.

Zwei verweste Babyleichen hat die Polizei auf dem Dachboden eines Einfamilienhauses im kleinen Dorf Ostertimke bei Bremen gefunden. Gegen die 43 Jahre alte Mutter der Babys wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade Haftbefehl erlassen. Die Frau gab zu, ihre drei Kinder nach der Geburt nicht versorgt zu haben, teilte Oberstaatsanwalt Burkhard Vonnahme am Montag mit.

Der neue Besitzer des Hauses hatte die erste Babyleiche am Mittwoch bei Aufräumarbeiten entdeckt. Er alarmierte die Polizei, die zwei Tage später erneut mit Leichenspürhunden auf dem Grundstück suchte. Dabei fanden die Ermittler eine zweite stark verweste Leiche.

Wie lange die beiden toten Kinder dort schon lagen, war zunächst unklar. Es müsse aber davon ausgegangen werden, dass sie lange unentdeckt geblieben seien, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

Drittes Kind in die Natur gelegt

Die Polizei konnte kurz danach die Mutter der toten Babys ermitteln - die Frau hatte früher in dem Haus gewohnt. Bei der Vernehmung räumte sie ein, die beiden Babys nach der Geburt auf den Dachboden gebracht und nicht versorgt zu haben. Außerdem gab die 43-Jährige zu, ein drittes Kind in die Natur gelegt zu haben. Die Suche nach diesem Säugling verlief zunächst ohne Erfolg.

Nach dem Geständnis der Frau erließ ein Richter in Stade am Sonntagnachmittag Haftbefehl wegen Verdachts des dreifachen Totschlags gegen die 43-Jährige. Sie war von der Polizei in einer Klinik in Hessen festgenommen worden. Warum sie sich dort aufhielt, wurde zunächst nicht bekannt. Inzwischen sitzt die Frau in einem Gefängnis in Niedersachsen.

jag/zij/news.de/dpa

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • Moorfrau
  • Kommentar 2
  • 02.07.2012 21:30

Diese Frau scheint wirklich Mutter zu sein, die Bezeichnung passt irgendwie nicht. Wenn ich mit einem Baby nicht fertig werde, bekomme ich keine 2 weiteren. Ist das krank oder skrupellos, wie sie gehandelt hat? 3 Kinder werden getötet, 3 weitere werden geboren u. noch eines vom neuen Partner. So zu lesen in den Nachrichten. Sie hat also 4Kinder, die sie großzieht und 3, die sie getötet hat. Das ist Wahnsinn!!! - Was heißt hier Wiederholungsgefahr? Die überlebenden Kinder bedauere ich zu tiefst!

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  • thatsit
  • Kommentar 1
  • 02.07.2012 19:18

. Die Unterbringung in den Massregelverzug kostet den Steuerzahler mindestens 1oo ooo Euro im Jahr . .Nach einer Sterilisation besteht aber keine Wiederholungsgefahr und die arme psychisch behinderte Frau könnte wieder frei rumlaufen.

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