Henkersmahlzeit Der letzte Biss der Mörder

Henkersmahlzeit
Die letzten Gelüste der Mörder

Ein Wunsch wird selbst Mördern nicht abgeschlagen, die zum Tode verurteilt sind: die Henkersmahlzeit. Adolf Eichmann bestellte nur Wein, Saddam Hussein Honigwasser und der Killer-Clown ein ganzes Pfund Erdbeeren.

Die Henkersmahlzeit hat Tradition. Schon die Azteken mästeten ihre Menschenopfer, bevor sie sie in Vulkankrater warfen. Bei den alten Römern, den Griechen und den Chinesen stand zum Tode Verurteilten eine letzte Mahlzeit zu.

Im abergläubischen Europa des Mittelalters behandelte man die Todeskandidaten aus reiner Angst gut. Die Menschen fürchteten die Rache der Toten und befriedeten sie deshalb mit üppigen Speisen und Getränken.

Heutzutage hat der Ausdruck Henkersmahlzeit bei uns tatsächlich einen mittelalterlichen Klang. In den USA jedoch, wo in 33 Bundesstaaten die Todesstrafe gilt, ist das «Last Meal» durchaus ein gegenwärtiges Thema. Was nahm Ted Bundy? Was bestellte Saddam Hussein? Welcher skrupellöse Mörder stellte die unverschämteste Forderung und wer wollte nur Frieden in der Welt?

Was sich Mörder im Angesicht des Todes wünschen, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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iwi/jag/news.de

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