Zerstückelte Leiche Ehemann war der Mörder

Polizeitaucher suchten am Mühlenteich in Neubrandenburg nach weiteren Leichenteilen. (Foto)
Polizeitaucher suchten am Mühlenteich in Neubrandenburg nach weiteren Leichenteilen. Bild: dapd

Der 69-jährige Ehemann tötete seine Frau und zerstückelte ihre Leiche. Ein Familiendrama steht hinter dem grausamen Mord vom Tollensesee in Mecklenburg-Vorpommern. Auch der Mörder ist inzwischen tot, er nahm sich das Leben.

Immer wieder waren Leichenteile in der Nähe des Tollensesee in Mecklenburg-Vorpommern aufgetaucht. Jetzt ist der Mord aufgeklärt. Der Täter war der 69 Jahre alte Ehemann des Opfers, sagte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler. Der Rentner habe seine 68 Jahre alte Ehefrau Ende 2011 getötet, die Leiche zerstückelt und in den Tollensesee und den Neubrandenburger Mühlenteich geworfen.

Der Mörder lebt nicht mehr: Er nahm sich vor einer Woche das Leben. Vermutlich habe der Fahndungsdruck ausgelöst von einem Massen-Gentest den Mann zum Suizid getrieben, sagte Zeisler. Ein DNA-Test bestätigte nach Angaben der Ermittler, dass es sich um den Täter handeln muss. Die Polizei hatte DNA-Spuren an Plastiktüten gefunden, mit denen die Leichenteile zum See gebracht worden waren.

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Der Mann habe zurückgezogen mit seiner Frau in einem Mehrfamilienhaus in Neubrandenburg gewohnt. Das Verschwinden der Frau sei nicht aufgefallen, weil der Rentner in der Nachbarschaft erzählt hatte, seine Frau müsse in Berlin ihre Schwester pflegen. Später hieß es, seine Frau sei zur Kur. Das Motiv sei noch nicht geklärt, auch der genaue Tatort und die Todesursache der Frau sind noch ungewiss. «Die Wohnung war sehr sauber, kaum Spuren», sagte der Leiter der Mordkommission Frank Taggesell.

iwi/news.de/dpa

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