John Kellogg Cornflakes sollen Sexlust senken

Der Erfinder der Cornflakes, John Kellogg, wollte mit seinen Frühstücksprodukten nicht nur hungrige Mägen füllen. Weil Fleischkonsum nur fickrig mache, beabsichtigte der fanatische Masturbationsgegner mit seinen Cerealien den Sextrieb der Menschen zu senken.

John Kellogg, Erfinder der Cornflakes, hatte merkwürdige Ansichten über Sexualität. (Foto)
John Kellogg, Erfinder der Cornflakes, hatte merkwürdige Ansichten über Sexualität. Bild: dapd

«Kellogg's Frosties schmecken so, die wecken den Tiger in dir» - so lautete einst der Werbeslogan für die gezuckerten Weizenflakes. Doch den Tiger sollten sie eigentlich nicht wecken, sondern einen Schlappschwanz aus den Konsumenten machen. Diese Ansicht zumindest vertrat John Kellogg, der die Cornflakes Ende des 19. Jahrhunderts in den USA erfand. Das berichtet das Online-Nachrichtenportal Hypervocal.

Denn Kellogg war ein fanatischer Masturbationsgegner. Als Arzt notierte er in Schriften, was häufige Selbstbefriediger zu befürchten hätten: Impotenz, Krebs, Bettnässen oder Verrücktheit. Deshalb empfahl er als Therapie, masturbierenden Jungen die Vorhaut zu entfernen - ohne Betäubung. Masturbierenden Mädchen sollte die Vagina mit unverdünnter Phenolsäure verätzt werden.

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Der grausame Kellogg, der die Frühstückskultur revolutionierte, glaubte an ein Ansteigen der Libido durch Fleischkonsum. Deshalb seien Getreide und Nüsse ideal als Anti-Masturbationsessen, fand der exzentrische Arzt.

jag/news.de

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