Geburten Junge Mütter bekommen mehr Kinder

Wer früh loslegt, bekommt auch mehr Nachwuchs. 26 sind Mütter von drei Kindern im Schnitt bei ihrer ersten Geburt, 29 die Mamas von Einzelkindern. Die jüngsten Mütter sind Frauen ohne Abschluss mit vielen Kindern.

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Grundsätzlich ist eine Frau mit mehreren Kindern beim ersten Baby jünger als Mütter von Einzelkindern, hat das Statistische Bundesamt festgestellt. Frauen, die mindestens dreimal Mutter werden, bekommen in Deutschland ihr erstes Baby im Durchschnitt mit 26 Jahren. Damit sind sie bei der Geburt - statistisch gesehen - drei Jahre jünger als die Mütter von Einzelkindern. Sie sind aber auch ein Jahr früher dran als Frauen, die insgesamt zwei Kinder zur Welt bringen.

Fast jede zweite Mutter hat zwei Kinder und jede fünfte mindestens drei. Knapp jede dritte Mutter hat ein Einzelkind. Die Zahlen beziehen sich auf Mütter der Jahrgänge 1959 bis 1968, die noch mit all ihren Kindern in einem Haushalt leben. Dies seien etwa 70 Prozent, so die Statistiker. Eine vergleichbare Erhebung gab es bislang nicht. Eine andere Statistik aus dem Jahr 2006 besagt, dass Frauen in Deutschland im Schnitt mit 26 Jahren ihr erstes Kind bekommen.

Die jüngsten Mütter sind Frauen ohne Abschluss mit vielen Kindern

Je höher der Bildungsabschluss, desto später das erste Kind: Akademikerinnen werden im Durchschnitt erstmals mit 31 Jahren Mutter und damit drei Jahre später als Frauen, die eine Lehre oder eine andere Ausbildung gemacht haben. Im Vergleich zu Müttern, die gar keinen Abschluss haben, sind sie sogar fünf Jahre älter.

Aber auch Akademikerinnen mit nur einem Kind sind bei dessen Geburt deutlich älter (33 Jahre) als Akademikerinnen mit drei und mehr Kindern. Deren Durchschnittsalter beträgt bei der Geburt ihres ersten Kindes 29 Jahre. Akademikerinnen mit zwei Kindern waren bei der ersten Geburt im Schnitt 30 Jahre alt. Die jüngsten Mütter (24 Jahre) sind Frauen ohne Abschluss, die insgesamt mindestens drei Kinder bekommen. Wie alt Väter bei ihrem ersten Kind sind, wurde in der Statistik nicht untersucht.

iwi/news.de/dpa

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