Methan-Darmwinde Dinosaurier-Pupse haben Erde erwärmt

Pflanzenfressende Riesendinos haben womöglich mit ihren Pupsen die prähistorische Erde erwärmt. Laut einer neuen Studie könnten Dinosaurier so viel Methan ausgestoßen haben, wie heute in die Atmosphäre gelangt, glauben Forscher.

Modell eines Plateosauriers: Die pflanzenfressenden Dinosaurier könnten für eine prähistorische Erde (Foto)
Modell eines Plateosauriers: Die pflanzenfressenden Dinosaurier könnten für eine prähistorische Erderwärmung verantwortlich sein, so Forscher. Bild: dpa

Es sei anzunehmen, dass die Sauropoden ähnlich wie heutige Wiederkäuer Bakterien im Verdauungstrakt besaßen, die die Pflanzennahrung zerkleinerten und dabei das Treibhausgas Methan produzierten, schreiben britische Wissenschaftler im Fachblatt Current Biology. Die Forscher kalkulierten, dass die Dinosaurier vor rund 150 Millionen Jahren mindestens ebenso viel Methan ausstießen, wie heute aus natürlichen Quellen und vom Menschen freigesetzt in die Atmosphäre gelangt.

Dass Rinder und andere Wiederkäuer mit dem Methanausstoß beim Rülpsen und Pupsen zur heutigen Klimaerwärmung beitragen, ist unter Klimaforschern unstrittig. Wenn das heute so ist - warum sollte es nicht zur Zeit der Dinosaurier genauso gewesen sein? Das fragten sich die Forscher um David Wilkinson von der Liverpool John Moores University. Sie machten sich daran, das Ausmaß des Methanausstoßes anhand der geschätzten Zahl und des Körpergewichts von Sauropoden - Dinosaurier mit kleinem Kopf und langem Hals - zu kalkulieren.

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520 Millionen Tonnen Methan pro Jahr

Die Forscher gingen davon aus, dass einst auf einem Quadratkilometer Land etwa 200.000 Kilogramm Sauropoden-Biomasse lebte. Das entspricht etwa zehn ausgewachsenen Brontosauriern (Apatosaurus louisae) mit einem Körpergewicht von je 20.000 Kilogramm. Jedes Tier habe pro Tag etwa 1,9 Kilogramm Methan produziert, alle zehn Tiere zusammen rund 6,9 Tonnen pro Jahr.

Hochgerechnet ergebe dies eine globale Methan-Produktion durch die Sauropoden von 520 Millionen Tonnen im Jahr, errechneten die Wissenschaftler. Das entspreche in etwa der heutigen globalen Methan-Freisetzung aus natürlichen Quellen und durch die Aktivitäten des Menschen. Wiederkäuer produzierten heute etwa 50 bis 100 Millionen Tonnen Methan im Jahr. Die Sauropoden hätten vermutlich erheblich dazu beigetragen, das feuchte und warme Klima ihrer Zeit zu erhalten, fassen die Forscher als Vermutung zusammen.

jag/news.de/dpa

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Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • Anton
  • Kommentar 3
  • 10.05.2012 09:01

Das ist doch einer der größten Quatsch's, die ich jemals gelesen habe... es gibt sicher interessantere und auch wichtigere Forschungen, für die einfach keine Gelder zur Verfügung stehen... gemessen an der heutigen Bevölkerung, egal ob Mensch oder/und Tier, müssten wir längst erstickt sein...

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  • Werner Furrer
  • Kommentar 2
  • 09.05.2012 15:39

Es ist alles noch viel schlimmer. Die Wirkung der Dinosaurier-Pupse dauert bis heute an. Sie haben die Hirne der so genannten «Klima-Forscher» dermassen beschädigt, dass diese den unglaublichsten Unsinn erzählen. www.klima-schwindel.com

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  • erwin
  • Kommentar 1
  • 09.05.2012 13:10

verspäteter, Aprilscherz?

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