Heizkosten Heizungen im Frühling nicht ganz abdrehen

Heizen im Frühling (Foto)
Auch wenn es draußen wärmer wird: Ganz sollten Mieter die Heizung noch nicht abschalten. Das bewahrt vor Schäden. Bild: dpa

Die Sonne scheint, erste Blüten zeigen ihre Pracht - und das Thermometer präsentiert steigende Temperaturen. Eine Falle, in die viele Mieter tappen. Da werden Heizungen abgedreht, dabei kann es nochmal richtig frostig werden.

Trotz steigender Temperaturen sollten Mieter im Frühling nicht gänzlich aufs Heizen verzichten. Denn falls es doch noch einmal frostig wird, kann es schnell zu Kälteschäden kommen. Und für die muss im Zweifel der Mieter aufkommen.

Wer dem Temperaturfrieden nicht traut, sollte die Heizung mindestens auf Stufe eins oder Sternchen stellen. Muss sich die Heizung wieder aufwärmen, verbraucht sie weniger Energie als nach einer gänzlichen Abschaltung.

Mieter müssten sicherstellen, dass die Heizung nicht einfriert und keine Feuchtigkeits- oder Schimmelschäden entstehen. Sei der Mieter für längere Zeit abwesend, sollten wasserführende Anlagen entleert oder ausreichend isoliert werden.

Falle die Heizung aus, sollte umgehend der Vermieter informiert werden, damit er den Schaden beheben lassen kann. Wenn der Vermieter nicht erreichbar sei, dürfe man einen Handwerker anrufen. Wichtig sei jedoch, dass man belegen könne, es versucht zu haben.

Wer trotz eingeschalteter Heizung auch im Frühling bei den Heizkosten sparen will, sollte das Lüften nicht vergessen. Wie im Winter gilt auch im Frühling: Zweimal täglich für zehn Minuten stoßlüften. Das verhindert, dass der Raum auskühlt.

ham/sca/news.de/dpa

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