Später Kindersegen 66-jährige Pfarrerin bringt Zwillinge zur Welt

66-jährige Pfarrerin aus der Schweiz bringt Zwillinge zur Welt (Foto)
66-jährige Pfarrerin aus der Schweiz bringt Zwillinge zur Welt Bild: dpa

Spätes Mutterglück in der Alpenrepublik: Eine 66-jährige Pfarrerin aus der Schweiz hat zwei Jungen zur Welt gebracht. Sie gilt nun als die älteste Gebärende unter den Eidgenossen. Den Weltrekord der Spätgeburt allerdings hält weiter eine Inderin.

Mit 66 Jahren hat eine pensionierte Schweizer Pfarrerin Zwillinge zur Welt gebracht. Damit sei die Frau «die älteste Gebärende» der Alpenrepublik, berichtete am Sonntag das Schweizer Fernsehen (SF). Das zuständige Einwohneramt habe die Geburt im Kantonsspital Graubünden in Chur und damit einen Bericht der Boulevardzeitung Sonntags-Blick bestätigt.

Die Zwillinge - beides Jungen - kamen dem Zeitungsbericht zufolge vor rund zwei Wochen per Kaiserschnitt zur Welt. Sie sollen sich noch auf der Überwachungsstation der Klinik befinden. Die Kinder und die Mutter hätten den Kaiserschnitt gut überstanden. «Es ist unglaublich, was heute medizinisch möglich ist», zitierte die Zeitung die Mutter. Weiter wolle sie sich in den Medien nicht äußern, sondern «das Ereignis nun in aller Stille genießen».

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Medizinische Fortschritte ermöglichen es immer mehr Frauen, auch in einem relativ hohen Alter noch zu gebären. In den vergangenen fünf Jahren wurden allein in der Schweiz mindestens vier Frauen mit mehr als 60 Jahren Mutter. Den «Weltrekord» soll eine Inderin halten, die noch mit 70 ein Kind bekam. Nach Angaben der Zeitung soll die Schweizerin in die Ukraine gereist sein, wo neben Samenspenden auch Eizellenspenden erlaubt seien.

jag/roj/news.de/dpa

Leserkommentare (5) Jetzt Artikel kommentieren
  • Flavia Rio
  • Kommentar 5
  • 13.06.2012 14:00
Antwort auf Kommentar 1

Das sehe ich auch so. In diesem Alter noch Kinder zu bekommen, ist einfach nur egoistisch. Wenn die Frau Pfarrerin i.R. sich noch mit der Aufzucht von Kindern erfreuen und belasten wollte, so hätte sie in meinen Augen christlicher gehandelt, wenn sie verwaisten Kindern ein Zuhause und die Chance auf ein besseres oder überhaupt menschenwürdiges Leben gegeben hätte. So hat sie nur zwei weitere menschliche Wesen in die Welt gesetzt, die ihr Leben lang stigmatisiert sein werden und später therapiert werden müssen, als Resultat des Egotriebs der Mutter (wo ist der Vater?)

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  • eppelein
  • Kommentar 4
  • 05.03.2012 19:54

auf der Welt gibt es bald über 1 Milliarde Kriegswaisen und Sozialwaisenkinder ..... Eigene Kinder in 2012 ist purer Gen-Egoismus und mit Gott hat Kinder bekommen schon lange nix mehr zu tun - eher ist das ein Fluch und mit Jesus und Christentum hat diese Frau absolut nix zu tun

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  • Paul Baumann
  • Kommentar 3
  • 05.03.2012 15:09

Eine absolut unerträgliche Geschichte! Der Kommentar von Kirsten sagt alles. Was geht nur in diesen Menschen vor? Das hat mit Normalität nichts mehr zu tun. Das Leben ist so eingerichtet, dass wir in einem bestimmten Alter unsere Zeugungskraft und Gebärfähigkeit verlieren. Das ist gottgewollt! Warum muss der Mensch heute andauernd in die Natur herumpfuschen? Bildet er sich vielleicht ein, besser sein zu können als die göttliche Schöpfung? Was dabei herauskommt, sehen wir allerorten. Und sowas ist Pfarrerin! Kein Wunder, dass die Kirchen leer sind. Nach Pädophilen nun auch noch das!

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