Von news.de-Redakteurin Katharina Schlager - 18.01.2012, 15.24 Uhr

Hochzeitsfahrplan: Wann Sie was erledigen

Es soll der aufregendste Tag im Leben eines Pärchens sein. Damit die Hochzeit nicht in Stress ausartet und nicht gleich zum Scheidungsgrund wird, sollt man sich bei der Planung Zeit lassen. Denn vor der Hochzeit gibt es viel zu erledigen. Hier ein Fahrplan durchs To-Do-Chaos.

Mit schmerzhafter Blase zum Altar? Bei einer guten Planung wäre das nicht passiert.   Bild: Beautypress

Experten glauben, dass mindestens acht bis zwölf Monate gerade genug sind, um den Tag der Hochzeit nach eigenen Vorstellungen perfekt zu gestalten. Es geht natürlich auch schneller. Dann ist aber Flexibilität gefragt, wenn es um die Wahl von Termin, Ort, Kleid, Torte oder DJ geht.

Zwölf bis Acht Monate vorher

Als erstes gilt es, sich über grundlegende Dinge einig zu werden. Wann soll die Hochzeit stattfinden und wie lang soll die Gästeliste sein? Als Nächstes steht das Budget an. Denn erst wenn klar ist, ob 20 oder 150 Gäste kommen und ob 5000 oder 30.000 Euro zur Verfügung stehen, kann entschieden werden, ob die Torte zwei- oder vierstöckig sein soll und wohin die Flitterwochen führen.

Doch bevor viele hundert andere Entscheidungen gefällt werden müssen, geht es noch um die Formalien. So sollte man sich beim Standesamt erkundigen, welche Unterlagen erforderlich sind. Wichtige Dokumente für das Aufgebot, im neuen Beamtendeutsch «Anmeldung zur Eheschließung» genannt, sind eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern, Personalausweis, Geburtsurkunde und eine Aufenthaltsbescheinigung der Meldebehörde.

Ist einer der Partner bereits geschieden, gibt es gemeinsame Kinder, ist einer der beiden Ehewilligen Ausländer und ist vielleicht ein Standesamt einer Stadt als Heiratsort gewünscht, in der man nicht gemeldet ist, kommen weitere Unterlagen hinzu. Die tatsächliche Anmeldung ist zwar frühestens sechs Monate vor dem Stichtag möglich, doch da einige Dokumente erst besorgt werden müssen und ein Wunschtermin für die Hochzeit frühzeitig reserviert werden sollte, lohnt es sich sehr früh nachzufragen.

Sie wollten schon immer in der Kirche getraut werden, in der sich Ihre Eltern das Jawort gegeben haben? Feiern geht nur in dem süßen Waldlokal mit der wunderschönen großen Terrasse? Wer sein Herz an bestimmte Locations verschenkt hat, sollte sich so früh wie möglich kümmern. Denn besonders an beliebten Hochzeitsterminen, etwa im Frühsommer oder an einem Schnapszahlendatum, sind diese schnell vergriffen.

Gleiches gilt, wenn ein bestimmter Pfarrer die Trauung durchführen oder eine Band unbedingt den Eröffnungswalzer spielen soll. Je länger man sich Zeit lässt, desto schlechter stehen die Chancen – und desto schwieriger wird es, das Datum flexibel anzupassen.

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