2012 hat begonnen Die globale Party

2012 ist da - Feiern im Pazifik, Warten in Berlin (Foto)
Feuerwerk im Hafen von Sydney. Bild: dpa

Für die Menschen in Australien und Asien ist bereits der 1. Januar 2012. In Peking waren die Bürger allerdings nicht zur Feier eingeladen. Rund ums Brandenburger Tor versammeln sich die Partygänger in Berlin. In New York kommt Lady Gaga bei den Feierlichkeiten eine besondere Rolle zu.

Am letzten Abend des Jahres steigt die Stimmung rund ums Brandenburger Tor. Zur größten Silvesterfeier Deutschlands werden Hunderttausende im Zentrum der Hauptstadt erwartet. Die Partymeile auf der Straße des 17. Juni war bereits tagsüber geöffnet. Bei mildem Wetter und Sonnenschein bummelten am Nachmittag viele Besucher über die Partymeile und tranken Sekt.

Am Abend dann steigt auf der Hauptbühne ein Konzert, unter anderen sind Kim Wilde, Frida Gold und Udo Jürgens angekündigt. Um Mitternacht spielen die Scorpions, außerdem wird das neue Jahr mit einem zwölf Minuten langen Feuerwerk begrüßt. Das ZDF überträgt die Party ab 21.45 Uhr live. Allerdings spielt das Wetter wohl nicht so recht mit: Laut Deutschem Wetterdienst soll es in der Nacht bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt leicht nieseln.

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Samoa gibt den Startschuss

Im Pazifik hat das Jahr 2012 hingegen längst begonnen. Als erste wechselten um 11.00 MEZ die rund 200 000 Einwohner von Samoa, Tokelau und der Linie-Inseln im Pazifik ins Jahr 2012. Dafür mussten Samoa und die zu Neuseeland gehörenden Tokelau-Inseln erst Zeitgeschichte schreiben. Sie gehörten bislang zu den Letzten, die ein neues Jahr begrüßten. Nun ließen sie aber den 30. Dezember ganz aus und ließen als erste die Sektkorken knallen.

Die Australier genossen das monumentale Feuerwerk in Sydney bei sternenklarem Himmel. In Neuseeland hatten die Menschen weniger Glück: Heftiger Wind und starker Regen vermiesten die Stimmung.

Mit Glockenschlägen haben die Japaner nach einem Jahr furchtbarer Natur- und Atomkatastrophen das neue «Jahr des Drachen» begrüßt. Millionen Besucher strömten in der Neujahrsnacht in die Tempel und Schreine des Inselreiches, um die Götter um Segen und bessere Zeiten zu bitten. Um Mitternacht erklangen im ganzen Land kilometerweit hörbar 108 Mal die Glocken der Heiligtümer. Sie sollen die 108 Begierden des Menschen oder die 108 Übel des alten Jahres vertreiben.

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Die Stadt Peking begrüßte das neue Jahr mit einem Countdown am Himmelstempel. Die letzten Sekunden des Jahres 2011 wurden zum Abschluss einer Lasershow auf das 600 Jahre alte Wahrzeichen der chinesischen Hauptstadt projiziert. Die Pekinger Bürger waren nicht eingeladen - die kommunistische Führung Chinas fürchtet jede Ansammlung von Volksmassen als unkalkulierbares Sicherheitsrisiko.

Lady Gaga setzt New Yorker Kristallkugel in Bewegung

Sechs Stunden nach Deutschland feiern schließlich die New Yorker das neue Jahr. Sängerin Lady Gaga (25) spielt dabei eine Hauptrolle: Sie soll per Knopfdruck die berühmte Kristallkugel in Bewegung setzen, die sich in den letzten 60 Sekunden des Jahres über dem Lichtermeer des Times Squares senkt. Die Feier wird traditionell von mehr als einer Million Menschen besucht. Aus Furcht vor Terroranschlägen sind tausende Polizisten sind im Einsatz

Auch in Rio de Janeiro ist eine Riesen-Party geplant. Am legendären Copacabana-Strand werden rund zwei Millionen Menschen erwartet, die bei sommerlichen Temperaturen, heißen Samba-Rhythmen und Feuerwerk das neue Jahr 2012 begrüßen. In der größten brasilianischen Stadt São Paulo rechnen die Veranstalter in der Nacht zum Sonntag auf dem Prachtboulevard Avenida Paulista ebenfalls mit zwei Millionen Menschen.

Weniger spektakulär werden die Silvesterfeiern in Paris ausfallen. Wie in den Vorjahren ist die Böllerei aus Sicherheitsgründen verboten. Auch öffentliche Feuerwerke gibt es in der Metropole nicht. Viele Pariser treffen sich deswegen mit Freunden und Verwandten zum Abendessen.

In London gibt es wie in jedem Jahr das größte Silvester-Fest an der Themse, unweit des Riesenrads London Eye und des Big-Ben. Das etwa zehn Minuten lange Feuerwerk mit Musik-Begleitung werden aus der Nähe rund 250 000 Zuschauer sehen dürfen - wer einen Platz will, muss früh da sein. Auch der Trafalgar Square im Herzen der Stadt ist beliebtes Ziel zum Anstoßen um Mitternacht.

In Wien wird mit bis zu einer Million Gäste gerechnet Feierfreudige müssen sich allerdings auch auf Kontrollen einstellen: Böller sind auf dem Silvesterpfad verboten. Die Polizei will sicherstellen, dass das Verbot auch eingehalten wird.

Den Schluss bildet Hawaii: Um 11.00 Uhr MEZ verabschieden die Menschen dort als Letzte das alte Jahr.

cvd/news.de/dpa

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