Jorge Luis Borges Google Doodle zu Borges' Geburtstag

Jorge Luis Borges Google Doodle (Foto)
Die phantastischen Welten des Argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges inspirierten viele Fans und Autoren und Google zum heutigen Google Doodle. Bild: screenshot

Von news.de-Redakteurin Katharina Bott
Der argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges gilt als wichtigster Autor und Hüter der Bibliothek Argentiniens. Google widmet ihm zu Ehren heute ein Google Doodle.

Jorge Luis Borges ist einer der bedeutendsten Schriftsteller phantastischer Literatur und einer der wichtigsten Literaten Argentiniens. Jorge Luis Borges wurde vor 112 Jahren, am 24. August 1899 geboren.  Der heutige 112. Geburtstag Borges' ist der größten Suchmaschine ein Google Doodle wert. Jorge Luis Borges bekommt von seinem Elternhaus viel Gutes aber auch Schlechtes mit auf den Weg. Bereits Borges' Vater ist schreibend tätig und besitzt eine überwältigende Bibliothek. Die reichen Eltern lassen dem Jungen eine sehr gute Schulbildung in der fernen Schweiz angedeihen. Anschließend studiert Borges europäische Kultur.

Fröhlich und einfallsreich
Die Google Doodles

Doch sorgenfrei kann man das Leben der Familie Borges nicht nennen. Wie schon der Vater erkrankt auch der Sohn an einem Augenleiden, das auch nach mehreren Operationen nicht gelindert werden kann. Nach der Rückkehr in die Heimat veröffentlicht Borges Gedichte, Essays und Kurzgeschichten. Auch seine wohl bekanntesten Werke Ficciones (1944) und El Aleph (1949) sind Sammlungen von kurze Texte über Gott, Träume, Bibliotheken ... .

1950 wird Borges Präsident des argentinischen Schriftstellerverbandes und nach dem Sturz Peróns 1955 tatsächlich zum «Hüter der Bibliothek», zum Direktor der Nationalbibliothek ernannt. Dieses Amt legt er jedoch 1973 aufgrund seiner zunehmenden Erblindung und der neuerlichen Wahl Peróns zum Präsidenten nieder. Seit Mitte der 1950er Jahre lehrt er auch als Professor für Literatur an der Universität von Buenos Aires.

1986 heiratet Borges seine langjährige Assistentin María Kodama. Sie ist es vor allem, die ihm nach seiner Erblindung hilft, so dass Jorge Luis Borges trotzdem noch für seine mittlerweile weltweite Fangemeinde schreiben kann. Die Fans mögen den irreführenden literarischen Mix aus Fiktion und Wirklichkeit, die spitzfindigen Pointen und seine scheinbar unerschöpfliche Phantasie. Das Eheglück der Borges währt indes nicht lang, denn noch im Hochzeitsjahr stirbt Argentiniens größter Schriftsteller.

kls/news.de

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