Von news.de-Mitarbeiterin Tina Kämpf - 19.07.2011, 14.53 Uhr

Per Kajak über Pazifik: Die fünf skurrilsten Routen-Empfehlungen

Nasse Füße sind garantiert: Wer Google Maps nach dem besten Weg von China nach Japan befragt, soll per Jetski los fahren. Auch Schalke blieb von dem Routenplaner nicht verschont. News.de zeigt die fünf besten Kuriositäten um den Kartendienst.

Wollten Sie von China nach Japan reisen? Packen Sie den Jetski ein. Bild: dpa

FC Scheiße 04: Fans des BVB wussten es schon immer: Schalke ist Scheiße. Denn wer bis vor wenigen Tagen bei Google Maps als Zielort «Scheiße» eingab, bekam keine Fehlermeldung. Er landete stattdessen direkt im Ernst-Kuzorra-Weg 1 in 45891 Gelsenkirchen, der Geschäftsstelle des FC Schalke 04. Während in Fankreisen über eine Attacke eines computerbewanderten Anhängers des Schalker Rivalen und deutschen Meisters Borussia Dortmund spekuliert wird, hat Google die Fehlprogrammierung auf Bitte des Vereins mittlerweile behoben. Für Schalke-Fans: glücklicherweise. Für BVB-Fans: leider.

Mit dem Kajak über den Pazifik: Nicht nur dieser Fehler sorgt bei Nutzern für ein breites Grinsen im Gesicht, die Mitarbeiter von Google scheinen sich auch bei der Routenplanung ab und an einen Scherz zu erlauben. Wer von den USA nach Japan reisen möchte, der braucht vor allem eines: ein Kajak. Denn die angegebene Route führt bei Punkt 31 und 47 mit dem Kajak über den Pazifik. Aufgrund der mehr als 10.000 Kilometer, die dabei zurückzulegen sind, ist ein Zwischenstopp auf Hawaii eingeplant - etwas Essen, einmal auf die Toilette.

Jetski für das Ostchinesische Meer: Wege übers Wasser sind bei Google Maps scheinbar sehr beliebt: Derjenige, der eine Reise von China nach Japan unternehmen möchte, braucht - ja wirklich - neben dem Auto noch ein Jetski. An der chinesischen Küste empfiehlt der Routenplaner nämlich solch ein Wasserfahrzeug, um damit das Ostchinesische Meer zu überqueren. Auch Schwimmrouten werden gerne genutzt, so von China nach Taiwan oder von Paris nach Washington. Mit Google Maps scheint nichts unmöglich.

Fußgänger auf der Bundesstraße: Was allerdings passieren kann, wenn man versucht, wie im Routenplan angegeben ans Ziel zu kommen, zeigt der Fall einer Fußgängerin in den USA. Die Frau hatte sich von ihrem Blackberry durch Park City im Bundesstaat Utah navigieren lassen. Dabei geriet sie auf eine Bundesstraße und wurde von einem Auto angefahren.

Ein Spaziergang auf der State Route: Dass sie deswegen Google verklagte, ist mindestens genauso absurd wie die von Google angegebene Route, die die Frau auf die vierspurige State Route 224 führte. Aus diesem Grund wird bei Google Maps auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich der Routenplaner für Fußgänger noch im Beta-Stadium befindet. 

beu/news.de/dpa

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