Kraillinger Doppelmord DNA des Onkels an Tatwaffe und Opfern

Doppelmord Kraillingen (Foto)
Mit Hilfe eines Fahndungsplakats sucht die Polizei nach Zeugen: Trotz eindeutiger Spuren gibt es noch viele offene Fragen. Bild: dpa

Der vierfache Familienvater schweigt, doch die Spuren sprechen gegen ihn. Mehr als 800 Beweise haben die Ermittler gesichert, 200 davon sollen «tatrelevant» sein. Doch das Motiv für die grausame Tat ist weiterhin unklar.

Nach dem zweifachen Kindermord in Krailling erhärtet sich der Tatverdacht gegen den Onkel der Opfer weiter. Sowohl an den beiden getöteten Mädchen als auch an dem bei der Tat eingesetzten Messer und der verwendeten Hantelstange fanden sich DNA-Spuren des Verdächtigen, wie die Polizei mitteilte. Dies hätten Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin ergeben.

Zudem soll es weitere tatrelevante Spuren geben. Dazu könnten aber aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben werden. Es werde aber, so die zuständige Oberstaatsanwältin Andrea Titz, zu einer Anklageerhebung kommen.

Insgesamt wurden bislang 825 Spuren gesichert und mehr 200 als tatrelevant eingeschätzte Beweisstücke sichergestellt. Der Onkel schweigt allerdings weiter zu den Vorwürfen gegen ihn.

Drama in Oberbayern
Der grausame Doppelmord von Krailling
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Der vierfache Familienvater soll in der Nacht zum 24. März die achtjährige Chiara und ihre Schwester, die elfjährige Sharon, getötet haben. Die Mutter der Kinder fand die Leichen, als sie am frühen Morgen von der Arbeit in einer nahegelegenen Kneipe nach Hause kam.

beu/cvd/reu/news.de/dapd

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