Hitzewelle Gewitter kommen pünktlich zum Fußball

Freibad (Foto)
Das Wasser könnte morgen auch aus den Wolken am Himmel kommen. Bild: ddp

Morgen zum Public Viewing? In der Westhälfte Deutschlands könnte das buchstäblich ins Wasser fallen: Bei bis zu 37 Grad muss mit Starkregen, Hagel und Gewittern gerechnet werden. Kommende Woche könnte die nächste Hitzewelle anrollen.

Am Sonntag breiten sich die Schauer und Gewitter dann weiter nach Süden und Osten aus. Mit Höchstwerten bis zu 33 Grad ist es zwar nicht mehr ganz so heiß, es bleibt aber hochsommerlich.

Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und der hohen Lufttemperaturen rechnet das Umweltbundesamt am Wochenende wieder mit erhöhten Ozonkonzentrationen. Deshalb sollten längere körperliche Anstrengungen oder sportliche Betätigungen möglichst nicht in den Mittags- und Nachmittagsstunden stattfinden, empfahl die Behörde.

Bereits am vergangenen Wochenende waren im Westen und Südwesten Deutschlands Ozonwerte aufgetreten, die über der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft lagen.

Kleinkinder vor Sonne schützen

Der Sommer ist da
Es wird immer heißer

Die AOK warnte indes davor, dass die Sonne besonders bei Kleinkindern gefährlich werden könne. Babys im ersten Lebensjahr sollten deshalb überhaupt nicht der prallen Sonne ausgesetzt und selbst im Schatten luftig und großflächig bekleidet werden.

Zudem sollten Eltern auf den Flüssigkeitshaushalt bei Babys und Kleinkindern achten, empfahl die Krankenkasse weiter. Typische Ozon-Symptome seien Augenbrennen, Atembeschwerden, Husten und Kopfschmerzen.

Die kommende Woche beginnt dann zunächst etwas weniger heiß mit Temperaturen um die 25 Grad. Die Wetterexperten schließen allerdings eine zweite Hitzewelle im Laufe der kommenden Woche nicht aus.

Auch wenn die ersten Juli-Tage nach der langen Kälteperiode heiß erscheinen, Rekordwerte wurden den Meteorologen zufolge noch nicht erreicht: Denn noch wärmer als am Wochenende prognostiziert war es am 2. Juli 1952 mit jeweils 39,5 Grad im pfälzischen Bad Dürkheim und Heidelberg.

ped/reu/news.de/ap

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