Klimawandel Wärmer wird's nicht

Erde (Foto)
Die Erde bewegt sich auf einer spiralförmigen Bahn um die Sonne. Bild: ddp

Von news.de-Redakteur Christian Mathea
Der Klimawandel ist menschgemacht, sagt die Politik. Das scheint wie ein Gesetz. Aber es gibt andere Forschungsansätze. Ein Dresdner Wissenschaftler behauptet, dass die Klimaerwärmung allein anhand der Erdbahn berechnet werden kann.

Die Menschheit pumpt pausenlos Kohlendioxid in die Luft, dieses Treibhausgas gelangt in die Atmosphäre, und die Erde heizt sich immer weiter auf. Gefährlich wird es, wenn sich die Temperaturen noch um mehr als zwei Grad erhöhen. Dann ist eine schnelle Klimaaufheizung kaum aufzuhalten, und die Menschheit ist verloren.

Soweit die gängige Theorie, die auf Klimakonferenzen aber- und abermals wiederholt und in den Medien rauf- und runtergebetet wird. Was dabei vergessen wird: Es handelt sich nur um eine Theorie, die bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte. In der Statistik würde man sagen: Eine Korrelation zwischen der Zunahme von CO2 in der Atmosphäre und dem Temperaturanstieg, die nachgewiesen wurde, gibt keinen Schluss auf einen Ursache-Wirkungszusammenhang – obwohl er theoretisch möglich ist.

Klimawandel
Die Erde verändert ihr Gesicht

Die Erde kreist in Spiralen um die Sonne

Joachim Seifert geht in seinem neuen Buch Das Ende der globalen Erwärmung einer anderen Erklärungsmöglichkeit nach. Der Dresdner Klimaforscher sieht die Ursache der Erwärmung in den Besonderheiten der Erdbewegung. Demnach kreist unser Planet in Spiralen um seine elliptische Bahn. Diese Spiralen verändern ihren Durchmesser und erreichen an zwei Punkten auf der jährlichen Strecke um die Sonne ihre maximale Ausdehnung.

Die Positionen der maximalen Ausdehnung sind dabei nicht fix, sondern verschieben sich von Jahr zu Jahr. Sie können nah zur Sonne liegen oder eben auch weit davon entfernt, was einen Unterschied in der Intensität der auftreffenden Sonnenstrahlung zur Folge hat. Gegenwärtig liegen die beiden Punkte der maximalen Ausdehnung nah an der Sonne, worin Seifert den alleinigen Grund für den Temperaturanstieg sieht.

Die Lage der großen Spiralen auf der Erdbahn wiederholt sich etwa alle 790 JahreSeifert spricht von einer sinusförmigen, 790 Jahre dauernden Klimawelle, die durch die Entfernung der Erde zur Sonne in bestimmten Punkten erklärt wird. Der Tiefpunkt der Welle liegt im 17. Jahrhundert, der Wärmegipfel in der Mitte des 21. Jahrhunderts. , genau wie sich das Klima in dieser Zeitperiode wiederholt. Laut Geschichtsschreibung gab es im 5. Jahrhundert eine Römische Warmzeit, im 9. Jahrhundert herrschte die «Dark Age»-Kaltzeit, im 13. Jahrhundert folgte die Mittelalter-Warmzeit, im 17. Jahrhundert die Kleine Eiszeit und aktuell, im 21. Jahrhundert, haben wir wieder eine Warmzeit.

Lesen Sie auf Seite 2, wann es wieder kälter wird

Mittlerweile scheint auch die Bevölkerung die Angst vor dem Klimawandel zu verlieren. Nach einer repräsentativen Infratest-Umfrage im Auftrag des Spiegel haben nur noch 42 Prozent Angst vor der globalen Erwärmung, im Herbst 2006 waren es den Angaben zufolge noch 62 Prozent. Jeder dritte Deutsche hält die Voraussagen der Forscher, es werde langfristig immer wärmer, nicht für zuverlässig.
Jeder vierte geht der Studie zufolge davon aus, dass Deutschland vom Klimawandel sogar eher profitieren wird.

Glaubt man den Gedanken von Joachim Seifert, haben die Deutschen auch Gründe: «Die besseren Ernten sind das Resultat der Warmzeit, durch für Wachstum günstigere Temperaturen, durch höheres CO2-Angebot und ein Mehr an Niederschlägen», schreibt der Forscher. 

Dass die Deutschen kritisch gegenüber der bisherigen Klimaforschung geworden sind, hängt möglicherweise auch mit der Arbeit im Weltklimarat IPCCIntergovernmental Panel on Climate Change (kurz IPCC oder Weltklimarat) zusammen. Der Klimarat vertritt seit Jahren die These des von Menschen verursachten Klimawandels. Zuletzt geriet der IPCC jedoch wegen Fehlern in seinen Reports in die Kritik. Hacker knackten im Jahr 2009 die Server der Universität East Anglia und veröffentlichten Tausende E-Mails und Daten von Wissenschaftlern im Internet, die mit dem Weltklimarat zusammenarbeiten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb dazu: «Das Material weist zumindest aus der Sicht vieler Kritiker auf den Versuch hin, Datensätze zu manipulieren.»

Wie warm/kalt wird es?

Die Berechnungen von Joachim Seifert bieten eine Alternative. Demnach befindet sich das Klima bereits nah am Wärmegipfel im Jahr 2045. Seifert rechnet deshalb in den nächsten Jahren nur mit einer moderaten Temperaturerhöhung von höchtens 0,2 Grad Celsius.

Obwohl sich die Erde ab Mitte dieses Jahrhunderts wieder von der Sonne entfernen wird, rechnet der Wissenschaftler nicht mit einem schnellen Abfallen der Temperatur: «Bis zum Jahr 2090 werden wir uns eines Klimas (...) auf hohem, angenehm warmen und feuchten Wärmegipfel-Niveau erfreuen können.»

Zu wesentlich ungünstigeren Bedingungen werden laut Seifert die Menschen ab dem 22. Jahrhundert leben müssen. Dann würden sich die Frostperioden verlängern und erwartete Ernteerträge ausfallen. Im Norden müsse man anfangen, Gebiete menschlicher Besiedelung aufzugeben.

Ist Umweltschutz deshalb sinnlos?

Welche der beiden Erklärungen letztlich stimmt - fakt ist, Umweltschutz ist in jedem Fall wichtig, auch wenn die Menschheit nichts gegen den Klimawandel tun kann. Denn Lebensräume für Tiere und für sich selbst zerstört der Mensch tagtäglich - seien es vergiftete Flüsse, die Versiegelung der Böden und die Rodung von Wäldern.

Seifert findet den Umweltschutz ebenso sinnvoll. In einem news.de-Gespräch sagte er, dass er lediglich die CO2-Theorie als Motivation und Drohmittel dafür kritisiere, weil sie seinen Berechnungen zufolge falsch sei.

 

Lesehinweis:

Das Ende der globalen Erwärmung,
Joachim Seifert,
ISBN: 978-3-86805-604-4
ProBusiness Verlag Berlin, 2010,
108 Seiten, Preis: 12,90 Euro

mat/iwi/news.de/dpa

Leserkommentare (13) Jetzt Artikel kommentieren
  • sibirischeWinter
  • Kommentar 13
  • 25.09.2010 15:15

Die letzten beiden sibirischen Winter haben die Klimahysteriker als Lügner entlarvt. Winter 08/09, der kälteste seit 22 Jahren; Winter 09/10 der kälteste seit 31 Jahren. Alles Betrug und Tarnung für die Abzocke, z.B. Ökosteuer. CO² kann man auch durch Aufforstung senken. Urwälder pflanzen statt niederbrennen.

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  • XAR61
  • Kommentar 12
  • 29.03.2010 12:02

Wer den Wissenschaftlern und Politikern alles glauben moechte was sie so von sich lassen sollte dann besser lieber gleich an den Osterhasen glauben, denn die Wahrscheinlichkeit ist wesendlich hoeher das der seinen Hals nicht ohne Grund in den Wind dreht.

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  • CleoLinde
  • Kommentar 11
  • 29.03.2010 09:35

ja hallo klimawandel - das groosse geschäft der länder politik - das ist die ganze aktion - das wetter beeinflussen ist der traum und realität millitäricher egoisten - die politik sieht ein riesiges geldgschäft und erhebt wetter steuern - und nur darum gehts in der machtverteilung der länder - wir wissen das die natur nicht beeinflussbar ist .... mit klimatichen gruss - cleo

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