Winterwetter Schneechaos auf Straßen und Schienen

Schneechaos in Deutschland (Foto)
Schneechaos in Deutschland. Bild: ap

Zugausfälle, Massenkarambolagen, zwei Tote: Tief «Jennifer» macht Deutschland zu schaffen - der Verkehr war an vielen Orten lahmgelegt.

Schneechaos auf deutschen Straßen: Starke Schneefälle haben am Donnerstag den Verkehr in weiten Teilen Deutschlands behindert. Betroffen war vor allem der Osten.

Besonders Lastwagen hatten mit der weißen Pracht zu kämpfen, gerieten auf schneeglatten Straßen immer wieder ins Rutschen und verursachten zahlreiche Unfälle. Streu- und Räumfahrzeuge kamen nur schwer voran.

Auf der Autobahn 9 in der Nähe von Jena legte ein Massenunfall mit fünf Lkw den Verkehr stundenlang lahm, wie die Polizei mitteilte. Die Lastwagen waren auf glatter Straße ineinander gefahren und hatten sich verkeilt. Sie lagen zum Teil quer über alle drei Fahrspuren und blockierten die Autobahn Richtung Berlin. Ein Lkw-Fahrer kam dabei ums Leben.

Nur zehn Kilometer von diesem Massenunfall starb ein Mann bei einem weiteren schweren Unfall. Daran waren drei Lkw und zwei Autos beteiligt. Bei Schneeverwehungen in der Uckermark blieb ein Lastwagen auf der Bundesstraße zwischen Strasburg und Pasewalk stecken. Am Morgen war die Straße noch immer gesperrt.

Winterwetter
Weiße Pracht und eisige Temperaturen
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Auch auf der Autobahn A1 bei Hagen im Ruhrgebiet ging in der Nacht über Stunden nichts mehr. Wie die Polizei mitteilte, war ein Lastwagenfahrer am späten Mittwochabend mit seinem Wagen ins Schleudern geraten und umgekippt, weil er auf glatter Fahrbahn zu schnell unterwegs gewesen war. Ein weiterer Lkw konnte nicht mehr bremsen und stieß mit dem quer zur Fahrbahn liegenden Lastwagen zusammen. Die Autobahn blieb rund um die Unfallstelle bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt.

In Hamburg riss eine Oberleitung für Fernzüge der Bahn, die durch das kalte Wetter in Mitleidenschaft gezogen worden war, bei der Rangierfahrt eines unbesetzten Fernzuges. Die Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Dammtor war stundenlang gesperrt, es kam zu zahlreichen Verspätungen. Wie viele Züge ausfielen und wie viele Passagiere warten mussten, war zunächst unklar. Die Strecke ist relativ stark befahren - unter anderem die ICE-Verbindung Hamburg- München und Verbindungen von Hamburg Richtung Nordsee waren betroffen.

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twa/reu/news.de/dpa

Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • ragnaroekr
  • Kommentar 3
  • 29.01.2010 17:15

Demokraten wollten es kälter und haben es nun. Und jetzt jammern sie über das Artensterben, eine Eule z.B. soll kein Futter mehr finden. Richtig ist, dass dieser Winter der demokratischen Beschlusslage widerspricht. Dieser Winter ist daher eine demokratische Katastrophe. Taugt der Treibhauseffekt nichts mehr. Die rührige Frau Merkel ist gefordert! Mein Tipp: CO 2 auf Verdacht sequestrieren und dann zur Kältesteuerung freisetzen. Den Umtrieben der Witterung im Dunstkreis des Klimas darf keine Chance gegeben werden. Wir wollen doch alle die Klimaerregung unserer Kanzlerin weiter miterleben.

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  • Claus
  • Kommentar 2
  • 28.01.2010 16:58

Ach, Lestermaul, wie so oft liegen Sie auch bei Ihren "lästerlichen" Zeilen über diesen Winter ziemlich daneben. 1. Das ist ein echter, normaler Winter für unsere Breiten. 2. Es hat schon immer milde und auch strenge Winter gegeben. Ein milder Winter oder auch mehrere sind noch längst kein Beweis für die angeblich bevorstehende menschenverursachte "Klimakatastrophe". Ich habe den Eindruck, die emsigen Apologeten dieser "Klimakatastrophe" haben zu viele Katastrophenfilme gesehen. Und glauben selbst an den Schmarrn, den sie da verzapfen. Also: immer schön auf dem Teppich bleiben und den kritischen Denkapparat - so vorhanden - anstrengen!

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  • Jakob Thomas
  • Kommentar 1
  • 28.01.2010 16:36

Ich weiss ja nicht der letzte war hir auch nicht viel anders Vonwegen Klimaerwärmung Ich würde dafür ins Gefängnis gehen um ans Geld anderer Leute zu kommen

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